Newsletter – März 2021

Lieber Freund des südlichen Afrikas

Aufgrund der drastischen Reduktion der Infektionszahlen von 90’000 pro Woche im Dezember, 40’000 im Januar und 10’000 im Februar hat der südafrikanische Präsident, Cyril Ramaphosa per 1. März das Risikoniveau von Level 3 auf Level 1 setzen lassen. Heisst das zurück zur Normalität? Nicht ganz, aber wir sind schon sehr nahe dran.

Die Ausgangssperre besteht neu von Mitternacht bis 4Uhr früh, die Restaurants sind neu bis 23Uhr geöffnet, Alkohol kann täglich verkauft werden, maximal 100 Personen sind bei Veranstaltungen und Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen und 250 Personen im Freien erlaubt, Nachtclubs bleiben weiterhin geschlossen und Zusammenkünfte nach Beerdigungen sind nicht zugelassen. Die Flughäfen OR Tambo und Lanseria in Johannesburg, Kapstadt, King Shaka in Durban und Krüger Mpumalanga ermöglichen die Einreise für ausländische Touristen, hingegen bleiben weitere 33 Grenzüberquerungen von den afrikanischen Nachbarländern geschlossen nachdem vor 3 Wochen 20 bereits geöffnet wurden.

Mauritius setzt seinen Umgang mit COVID-19 weiterhin rigoros um und hat den Einreisestopp bis 31. Mai 2021 verlängert. Dies sofern man keine staatlich angeordnete Quarantäne von 14 Tagen absitzen will. Wie bereits in den früheren Newslettern angesprochen, gehen wir davon aus, dass Mauritius in naher Zukunft nur Touristen mit Impfpass einreisen lassen wird.

Vor 2 Wochen waren wir in den Winelands und Kapstadt unterwegs, nächste Woche geht es Richtung Eastern Cape und im April stehen dann noch die Midlands und Durban auf dem Programm. Wir haben wiederum einige neue Unterkünfte angeschaut sowie Golfplätze gespielt, die unter den Top 10 des aktuellen Rankings stehen um Dir natürlich für Deine kommende Reise – hoffentlich bald – die Schönheiten dieses Landes näher zu bringen.

In unserem heutigen Newsletter haben wir Euch einige Beiträge zu Golf, Flugverkehr, Wein und Trank, Namensänderungen sowie zum 60-jährigen Bestehen des südafrikanischen Rands zusammengestellt. Der eine oder andere Beitrag wird Dich sicherlich wieder interessieren.

Auch wenn es in den kommenden Wochen noch zu der einen oder anderen Wetterkapriole kommen kann, steht bei Dir der Frühling vor der Tür. Die Golfplätze sind wieder geöffnet. Zeit sich wieder draussen in der freien Natur aufzuhalten und neue Energien aufzutanken. Geniesse diese Zeit und erhole Dich von den letzten Lockdowns, die ziemlich stark unter die Haut gingen.

Wir grüssen ganz herzlich von Pinnacle Point

Ruth & Walter
Eure Golf Buddies

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ATLANTIC BEACH LINKS IN NEUEN HÄNDEN

Der im Jahre 2000 eröffnete Atlantic Beach Golfplatz gehört aufgrund seiner Lage und seinem Layout zur wohl interessantesten und spektakulärsten 18-Loch Golfanlage in Kapstadt. Die Wasserkrise von 2017 hatte dem Platz so zugesetzt, dass er praktisch unbespielbar wurde. Der Inhaber sah sich nicht mehr in der Lage das nötige Geld aufzubringen, um den Platz wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Hauseigentümer-Gemeinschaft wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und übernahm vor gut einem Jahr den Golfplatz sowie das eher schmuddelige Clubhaus.

Wir hatten vor zwei Wochen die Möglichkeit uns ein Bild über den aktuellen Zustand der Anlage zu machen. Gleich vorweg, Atlantic Beach Links – wie der Golfplatz heute heisst – ist unseres Erachtens wieder einen Abstecher an den Melkbosstrand wert. Das Clubhaus wurde komplett umgebaut. Im oberen Stock besticht das neue Restaurant mit seiner tollen Terrasse mit Sicht auf den Tafelberg sowie die Members Lounge und im untern Stock findet man den Pro-Shop, ein Deli wie auch das Halfway-House.

Beim Golfplatz wurde einerseits die Anordnung der Löcher etwas abgeändert und andererseits bereits seitens des Greenkeeper-Teams viele Arbeiten verrichtet, um den Platz wieder unter die besten des Landes zu führen. Noch steht dem Team viel Arbeit bevor doch dank der finanziellen Sicherheit durch die Hauseigentümer ist die finanzielle Seite abgesichert. Mit dem nötigen Glück, dass Kapstadt einen Herbst und Winter mit viel Regen erleben wird, dürfte der Atlantic Beach Links im kommenden Jahr wiederum in einem neuen Glanz erscheinen.

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QATAR NIMMT SIEBEN NEUE FLÜGE NACH KAPSTADT AUF

Ab dem 1. März hat Qatar Airways ihr südafrikanisches Streckennetz auf 28 wöchentliche Flüge erweitert, indem sie sieben wöchentliche Flüge nach Kapstadt einführt.

Dies folgt der Einführung von drei wöchentlichen Flügen nach Durban am Sonntag (14. Februar) sowie 18 Flügen nach Johannesburg am 26. Januar.

Qatar Airways Group Chief Executive, Akbar Al Baker, sagte: “Südafrika war schon immer ein sehr wichtiger Markt für uns, und wir zeigen weiterhin unser Engagement für die Region, indem wir neue Routen hinzufügen und die Frequenzen auf dem Kontinent stetig erhöhen. Da sich der globale Reiseverkehr im Jahr 2021 erholt, freuen wir uns darauf, unser Netzwerk weiter auszubauen und mehr Verbindungen von und nach Afrika über den besten Flughafen im Nahen Osten, den Hamad International Airport, zu unserem globalen Netzwerk von über 120 Zielen anzubieten. Der Zugang zum Luftverkehr ist wichtig für Südafrika, da wir uns nach COVID-19 erholen wollen, und Qatar Airways hat ein umfangreiches globales Netzwerk, das Reisende aus unseren Quellmärkten über Doha verbindet.”

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PORT ELIZABETH HAT EINEN NEUEN NAMEM

Kunst- und Kulturminister Nathi Mthethwa empfahl bereits im September 2020 eine Überprüfung von Namen, Symbolen und Strukturen, wie Statuen, Strassennamen, öffentlichen Plätzen usw. Mthethwa sagte, es sei inakzeptabel, dass die schwarze Mehrheitsbevölkerung Südafrikas immer noch eine kulturelle Minderheit ist, wenn es um Apartheid und koloniale Symbole geht, die immer noch die Landschaft dominieren.

Es war ein langsamer Prozess, der etwa zwei Jahre dauerte. Es war nicht nur eine juristische Herausforderung, sondern die Einwohner hatten auch die Möglichkeit, sich gegen jede der vorgeschlagenen Änderungen zu wehren. Die Namensänderungen betrafen Port Elizabeth, den internationalen Flughafen PE und einige andere Städte wie Berlin, Uitenhage und King Williams Town. Die Änderungen wurden nun im Amtsblatt veröffentlicht.

Die vorgeschlagenen Namensänderungen – insbesondere für Port Elizabeth – lösten bei einigen Bürgern eine Gegenreaktion aus. Eine Petition mit dem Titel “Keep the name Port Elizabeth” begann 2019 in den sozialen Medien zu kursieren.

Port Elizabeth wurde 1820 als britische Siedlung um Fort Frederick gegründet und von Sir Rufane Donkin, dem amtierenden Gouverneur der Kapkolonie, nach seiner verstorbenen Frau Lady Elizabeth benannt. Der neue Name wurde von Boy Lamani aus KwaMagxaki vorgeschlagen, der erklärt, dass Gqeberha der isiXhosa-Name für Walmer Township ist, eines der ersten und ältesten Townships von Port Elizabeth. “Ursprünglich hiess Walmer Gqeberha, aber weil der Name Walmer mit zunehmender Industrialisierung immer bekannter wurde, verlor Gqeberha seine Popularität”.

Minister Mthethwa bestätigte, dass die folgenden Änderungen offiziell genehmigt wurden:

  • Port Elizabeth wird in Gqeberha geändert.
  • Uitenhage wird in Kariega umbenannt.
  • Berlin wird in Ntabozuko umbenannt.
  • MaClear Town wird in Nqanqarhu geändert.
  • King Williams Town wird in Qonce geändert.

Der internationale Flughafen Port Elizabeth wird in Chief Dawid Stuurman International Airport und der East London Airport in

King Phalo Airport umbenannt.
Wer wissen will wie man Ggeberha ausspricht, klicke einfach auf https://www.youtube.com/watch?v=TJLmPSdNh-k

Und zum Schluss noch dies, die Änderung der Ortstafeln und alle anderen Beschriftungen erfolgen erst, wenn die Kasse der Provinzleitung wiederum über genügend Geld verfügt.

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DER SÜDAFRIKANISCHE RAND WIRD 60

Seit der Einführung des Rand vor sechzig Jahren hat die Inflation seine Kaufkraft mit einer jährlichen Inflationsrate von 8% pro Jahr aufgezehrt.

Der Rand wurde erstmals am 14. Februar 1961 als Währung in Südafrika eingeführt, dem Jahr, in dem das Land zur Republik wurde und Königin Elizabeth aufhörte, Staatsoberhaupt zu sein. Die britische Währung (Pfund, Shillings und Pence) wurde durch Rand und Cents zu einem Wechselkurs von etwa zwei Rand für ein Pfund ersetzt. (Derzeit sind es R20 pro Pfund.)

Nach Recherchen von Statistics SA konnte man 1961 mit R1 folgendes kaufen:

– Zehn Laibe 1kg Weissbrot (im Laden gebacken), zu je 9c. Aktueller Preis: R15,21 für 700g (in Scheiben geschnitten)

– Drei 5kg-Baumwollsäcke mit Mielie-Mehl, zu je 30c. Aktueller Preis für die gleiche Größe: R49,27.

– 1,5kg frisches Hühnerfleisch, zu 70c/kg. Aktueller Preis: etwa R58,09.

– Drei 340g-Dosen Corned Beef, zu je 29c. Aktueller Preis für eine kleinere 300g-Dose: R27.21.

– Drei Dutzend grosse Eier, zu 34c pro Dutzend. Aktueller Preis: R37,60.

– 5kg Tomaten, zu damals 20c/kg. Aktueller Preis: R20,74c/kg.

– 4kg Äpfel, zu 23c/kg. Aktueller Preis: R15,76/kg.

– Mehr als ein Pfund (450g) reiner gemahlener Kaffee, zu 87c/Pfund. Zwei 250g-Säcke kosten heute durchschnittlich R147,38.

– Sechs Pints (570ml) Bier, zu je 16c (und 2c Rückerstattung). Aktueller Preis für 330ml Lagerbier: R14,56 (keine Rückerstattung).

– Fünf Schachteln Zigaretten, zu 19c für eine 20er-Packung. Aktueller Preis: etwa R43.

Eine Analyse von Statistics SA zeigt, dass die Preise für Kaffee und Hähnchen im Vergleich zu 1961 explodiert sind, aber die Preiserhöhungen für Bier und Weissbrot waren relativ gedämpft.

Zwischen 1961 und 2020 stiegen die Verbraucherpreise um fast das 97-fache – das bedeutet, dass ein Korb mit Waren und Dienstleistungen, der 1961 R100 kostete, im Jahr 2020 fast R9.700 kosten würde, sagt Statistics SA.

Im ersten Lebensjahr des Rands blieb die Inflation zahm, die durchschnittliche Rate für 1961 lag unter 2%. Die höchste Inflationsrate der 1960er-Jahre lag bei 4,6 % und wurde 1966 verzeichnet. Aber in den 1970er und 1980er Jahren – insbesondere aufgrund der Ölpreiserhöhungen und eines schwachen Rands während der Apartheid-Unruhen und Sanktionen – stieg die Inflation an und erreichte im September 1986 fast 20%.

Seit der Einführung des Rands lag die jährliche Inflationsrate im Durchschnitt bei 8%. Die durchschnittliche jährliche Inflationsrate für 2020 lag bei 3,3%.

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KLM KEHRT NACH SÜDAFRIKA ZURÜCK

Einen Monat nach der Streichung von Flügen nach Südafrika aufgrund eines Flugverbots der niederländischen Regierung hat KLM den Flugverkehr nach Südafrika mit Einschränkungen ab dem 23. Februar wieder aufgenommen.

KL592 wird täglich von Johannesburg nach Amsterdam fliegen, um 23.55 Uhr abfliegen und um 10.05 Uhr am nächsten Tag in Amsterdam ankommen. KL591 fliegt um 10.15 Uhr in Amsterdam ab und kommt um 22.05 Uhr in Johannesburg an.

Auch Kapstadt wird wieder angeflogen. KL598 wird dreimal wöchentlich Montags, Freitags und Sonntags zwischen Kapstadt und Amsterdam fliegen, mit Abflug in Kapstadt um 23.20 Uhr und Ankunft in Amsterdam um 09.55 Uhr am nächsten Tag. KL597 fliegt an denselben Tagen von Amsterdam ab, startet um 10.10 Uhr und kommt um 22.30 Uhr in Kapstadt an.

KLM kann zum jetzigen Zeitpunkt nur holländische Staatsbürger, Einwohner der Schengen-Staaten und anderer EU-Länder, Einwohner der Niederländischen Antillen, medizinisches Personal, Seeleute und Flugpersonal auf den Flügen akzeptieren. Diese Einschränkungen gelten unabhängig vom endgültigen Zielort der Passagiere, sagt die Fluggesellschaft.

KLM sagt, dass es keine Änderungen bei den Einreisebestimmungen für die Niederlande gegeben hat. Für Staatsangehörige, die mit den Flügen reisen dürfen, sind weiterhin ein negativer PCR-Test, der 72 Stunden vor Ankunft/Transit in den Niederlanden durchgeführt wird, ein Antigentest, der nicht weniger als vier Stunden vor dem Einsteigen durchgeführt wird, eine ausgefüllte Gesundheitserklärung und die 10-tägige Isolationszeit bei Ankunft in den Niederlanden erforderlich.

Man kann nicht einmal ansatzweise eine Nachfrage aufbauen, wenn es keinen Zugang zum Markt gibt, und das beginnt bei der Fluggesellschaft. Es mag Einschränkungen und Restriktionen geben, aber der springende Punkt ist, dass der Reiseverkehr das Potenzial hat, wieder in Bewegung zu kommen. Anfangs wird es Einschränkungen geben, und es muss sichergestellt werden, dass diese eingehalten werden, denn dies ist der erste Schritt, um zu einer normalen Situation zurückzukehren, die es den Südafrikanern ermöglicht, wieder zu fliegen. Je eher internationale Gäste nach Südafrika zurückkehren, desto eher werden internationale Regierungen damit beginnen, die Beschränkungen zu lockern, damit die Südafrikaner wieder reisen können.

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SÜDAFRIKAS TEUERSTER WEIN KOSTET R8000 PRO FLASCHE

Südafrikas teuerster Wein – seltene und limitierte Auktionsweine ausgenommen – kostet etwa R8.000 pro Flasche, je nachdem, wo, wann und ob man ihn überhaupt kaufen kann.

Der zweifelhafte Titel des teuersten Weines Südafrikas gehört derzeit dem mysteriösen Hersteller 4G wines, dessen 67 Imizuzu 2014 derzeit in Europa online für R8.354 verkauft wird. Aber laut Winemag.co.za-Redakteur Christian Eedes, der mehrere der berühmt-berüchtigten Kreationen des Labels verkostet hat, hat sich das Unternehmen absichtlich vorgenommen, den teuersten Wein des Landes zu machen, und bei diesen saftigen Preisschildern geht es weniger um Qualität als vielmehr um Prestige.

“Es wird alles über den Versandhandel und an ihren Insiderkreis verkauft. Sie haben keine Anlage, und man kann sie nicht besuchen. Stattdessen wird ihr Wein geheimnisvoll hergestellt und an eine Weltelite verkauft, die sich, aus welchen Gründen auch immer, darauf eingelassen hat”, sagt Eedes

Einige der anderen Weine, die immer wieder auf der Liste der teuersten Weine auftauchen, einschliesslich derer von De Toren, sind einem ähnlichen Modell gefolgt, sagt er, was die Listen der teuersten Weine” zu einem umstrittenen Thema in der Weinwelt macht.

“Verschiedene Weingüter haben unterschiedliche Wege zur Vermarktung und unterschiedliche Strategien. Einige sind zynischer als andere, und ich denke, es gibt einen wesentlichen Kontrast zwischen Weingütern, die sich auf Wein-Exzellenz konzentrieren und dementsprechend anbauen und versuchen, in Sachen Weinqualität absolut Weltklasse zu sein, und jenen, die Wein sehr stark als Luxus-Lifestyle-Produkt behandeln”, sagt Eedes.

Eedes sagt, dass der eine Ansatz nicht legitimer ist als der andere, aber “sobald es sich um ein Luxus-Lifestyle-Produkt handelt, kann man es wie etwas in der Welt des Parfums betrachten – wo der Preis in keiner Relation zu den Produktionskosten steht und es nur um die Positionierung und die Verpackung geht und darum, das Produkt so zu präsentieren, dass es den Reichsten der Reichen gefällt.” In der Tat sagt Eedes, dass es ziemlich früh im Prozess der Weinherstellung einen Punkt gibt, an dem der Verkaufspreis einer Flasche in keinem Verhältnis zu den Produktionskosten steht.

“Wenn man die Preise für die Landwirtschaft, sehr niedrige Erträge, das beste Eichenholz und die beste Kellerausstattung, die man sich nur vorstellen kann, mit einbezieht, dann gibt es keinen Wein auf der Welt, der mehr als 1.000 Euro pro Flasche kosten könnte. Wie kommt man also auf R3.000 oder R20.000 pro Flasche? Das ist alles eine Frage von Angebot und Nachfrage, Ruf, Seltenheit und anderen nicht quantifizierbaren Dingen”, sagt er.

Unterhalb von 4Gs teuren Rotweinen befinden sich zwei vom zugänglicheren De Toren, genannt Black Lion und Book XVII, ein Weingut, das immer wieder an der Spitze der Listen mit den teuersten Weinen Südafrikas steht. Eine Flasche von beiden kostet auf den internationalen Märkten derzeit im Durchschnitt etwa R3.700 pro Flasche, wird aber direkt auf der Website des Weinguts für R2.750 verkauft.

“De Toren’s Black Lion und Book XVII wurden als Lifestyle-Produkte kreiert und sie achten sehr darauf, dass sie nicht zu sehr kritisch beäugt werden, denn das ist nicht hilfreich für ihre Sache”, sagt Eedes. “Weinbewertungen helfen ihnen nicht, weder so noch so. Es geht nur darum, den Wein im richtigen Kontext zu zeigen – im richtigen Restaurant, bei den richtigen Leuten.”

Die beiden Weine, die von De Toren erhältlich sind, erreichen bei Wine Searcher einen Durchschnitt von 90 bzw. 92 Punkten – etwas niedriger als andere in den Top fünf mit ähnlichen Referenzen.

Aber die drei anderen Weingüter, die derzeit in den Top fünf der teuersten Weine Südafrikas bei Wine Searcher vertreten sind, sind bodenständiger und geniessen mehr Respekt bei Kennern und Kritikern.

“Mullineux, Kanonkop und Sadie Family sind sehr seriöse Erzeuger, die sich im Laufe der Zeit einen guten Ruf erarbeitet haben, und die sagen: ‘Das ist der Höhepunkt unseres Sortiments, deshalb verlangen wir einen Aufpreis dafür'”, sagt Eedes.

Jeder dieser Winzer verkauft seine Flaggschiff-Weine zu einem Preis zwischen R1.000 und R2.000 pro Flasche, obwohl sie im Ausland oder nach einiger Zeit oft deutlich mehr als diesen Preis erzielen. Aber es ist an diesem Preispunkt, dass Eedes sagt, dass die Debatte um teure Weine interessanter wird.

Vilafonté, dessen Serie C mit rund R1.500 pro Flasche gelistet ist, aber online für etwas weniger verkauft wird, liegt knapp ausserhalb der Top Ten der Online-Preise, ist aber ein Wein, von dem Eedes sagt, dass er eine gute Balance zwischen Qualität und Lebensstil findet; ebenso wie der Mvemve Raats de Compostella 2017, der für zwischen R1.100 und R1.500 pro Flasche verkauft wird.

“Mike Ratcliffe, der früher in Warwick war (und jetzt bei Vilafonté arbeitet), hat sehr hart an seinem Qualitätsanspruch und seinem Luxus-Lifestyle-Anspruch gearbeitet. Bruwer Raats, der de Compostella herstellt, arbeitet ebenfalls sehr hart daran, einen Wein zu machen, der sowohl von der Kritik gelobt wird als auch im Sinne des Lifestyles sehr begehrt ist. Und das ist der Punkt, an dem es interessant wird, wenn man Produzenten hat, die versuchen, sowohl kritische Glaubwürdigkeit als auch einen richtigen Luxusstatus zu erreichen”, sagt Eedes.

Aus diesem Grund warnen die meisten Kritiker davor, einen Wein allein aufgrund seines Status als teuerster Wein Südafrikas auszuwählen – ob er nun proklamiert wird oder nicht. Wenn Sie jedoch einen Lifestyle-Status anstreben, dann ist der Preis ein guter Massstab und ein guter Gesprächsstoff, und einer dieser Weine, die derzeit in den Top Ten der teuersten Weine Südafrikas gelistet sind, könnte sich bei Ihrem nächsten Treffen gut machen:

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GOLFBUDDIES GOES SIX DOGS

Destillateur Charles Bryant wurde bald von seinem Bruder Glenn und seinem Freund Luigi Marucchi unterstützt, die den Wunsch teilten, etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Als es um die Brennblase ging, beschlossen sie, das Rad neu zu erfinden, indem sie eine traditionelle Kupferbrennblase nach ihren genauen Spezifikationen entwarfen.

Die Nachforschungen zur Molekulardestillation ergaben, dass einige der empfindlichen Kräuter besser erhalten bleiben würden, wenn sie unter Vakuum destilliert und später gemischt würden. Was als Erforschung von Technologie und Botanik begann, entwickelte sich zu einer Leidenschaft – und so kam Six Dogs Gin auf die Welt.

Niemand weiss wirklich, wo die Karoo beginnt und endet. Man weiss jedoch, dass im kleinen Tal von De Wet, eingebettet zwischen dem Breede River Valley und dem Hex River Valley, die wilden Dinge wachsen!

Einige dieser wilden Pflanzen der Karoo werden im Gin verwendet wie auch einige angepflanzten Kräutern zusammen mit Früchten, die von den benachbarten Bauern angebaut werden.

Die Destillerie wurde mit Blick auf die Berge und die grössere Karoo gebaut, mit Blick auf die Schlucht, von wo das reinste Bergwasser zur Herstellung der Six Dogs Gins kommt. Abends kann man von der Destillerie gerade noch die Lichter von Worcester sehen, während man die schöne Aussicht auf das Tal geniessen kann und sich frägt, ob die Karoo nicht eigentlich genau hier bei der Destillerie beginnt.

Unsere Verkostung hat dazu geführt, dass wir nun neben den Six Dogs-Gin-Produkten auch noch deren XO Brandy bei uns zu Hause haben.