Newsletter – Mai 2022

Lieber Freund des südlichen Afrikas

Afrika ist als Reiseziel wieder stärker gefragt. Der Tourismus profitiert von den gelockerten Covid-19-Restriktionen und erholt sich damit. Es kommen wieder mehr Touristen, Buchungen ziehen an und die Fluggesellschaften bauen ihre Routen wieder aus. Das Vertrauen der Reisenden in die afrikanischen Urlaubsgebiete kommt zurück und die Menschen schätzen umso mehr die Vorzüge abgeschiedener, naturnaher Reiseziele abseits des Massentourismus. Das macht Hoffnung für den Tier- und Naturschutz in Afrika sowie die Menschen vor Ort, die ihre Arbeit im Tourismus endlich wieder aufnehmen können.

Den Aufwärtstrend belegen aktuelle Zahlen der Welttourismusorganisation sowie afrikanischer Tourismusverbände. In Südafrika deuten aktuelle Zahlen der Tourismusorganisation des Western Cape auf eine starke Erholung der Reiseindustrie hin. Die Kapprovinz konnte im Februar 2022 mit 25’681 Touristenankünften die grösste Zahl an internationalen Touristenankünften seit der Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs im Oktober 2020 verzeichnen. Dies entspricht einer Rückgewinnung von 52 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Hotelauslastung stieg von 23 Prozent im Februar 2021 auf 60 Prozent im Februar 2022, was einer Rückgewinnung von 75 Prozent im Vergleich zu Februar 2019 entspricht.

Ende März 2022 schaffte Südafrika die Covid-19-Tests für vollständig geimpfte Reisende ab, was dem Tourismus am Kap erneuten Aufwind bescherte. Mauritius hatte dies bereits im Oktober 2021 so gehandhabt.

Einen positiven Trend lassen auch die Passagierzahlen der International Air Transport Association (IATA) erkennen. Viele Fluggesellschaften bauen ihre Kapazitäten nach Afrika aus. Als erste interkontinentale Fluggesellschaft überhaupt wird ab Mitte November die Lufthansa den Krüger-Nationalpark in Südafrika mit ihrer Tochtergesellschaft Eurowings Discover direkt von Frankfurt aus ansteuern.

Südafrika steht im Trend. Bei uns gehen derzeit sehr viele Buchungen ein. Wenn Du Südafrika als Feriendestination während dem kommenden europäischen Winter ins Auge fasst, dann melde Dich so rasch als möglich damit wir Dir einen entspannten Golfurlaub am anderen schönsten Ende der Welt organisieren können.

Wir wünschen Dir eine grossartige Golfsaison 2022 und freuen uns schon bald von Dir zu hören.

Ruth & Walter

Deine Golf Buddies

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FERIENCHAOS WEGEN AUSLAUFENDER COVID-ZERTFIKATE

Das Leben fühlt sich wieder normal an: Keine Maskenpflicht, kein Vorweisen des Zertifikats im Restaurant oder beim Clubeingang, keine Isolationspflicht und die Charterflüge an die Ferienziele im Mittelmeer stehen bereit. Da geht leicht vergessen, dass die Pandemie noch nicht vorüber ist, Covid-19 noch immer existiert und dass einige Länder nach wie vor ein Gesundheitszertifikat, also die 3G Regel als Voraussetzung für die Einreise vorschreiben.

Wenn Reisende kurz vor ihren Ferien feststellen, dass ihr Schweizer Covid-Zertifikat für das betreffende Ferienland gar nicht mehr gültig ist, droht ein Ferienchaos. Insgesamt 6 Millionen Schweizerinnen und Schweizer sind doppelt geimpft. Doch nur 3,7 Millionen haben sich zusätzlich «boostern» lassen. Bis zu Beginn der Sommerferien dürften 2,3 Millionen abgelaufen sein. Auf die Herbstferien hin dürfte sich die Situation zusätzlich verschärfen, wenn dann auch die Zertifikate von den ersten «Geboosterten» auslaufen.

Viele Ferienreisende haben das Problem auch deshalb noch nicht erkannt, weil die Gültigkeitsdauer der Zertifikate an die EU angeglichen wurde und von 365 Tagen auf 270 Tage reduziert wurde. Unser Tipp: Klicken Sie auf der Covid-App das aktuelle Covid-Zertifikat an und checken Sie unter der neuen Option «Gültigkeit bei Reisen» das gewünschte Reiseland mit dem geplanten Reisedatum, die App teilt sogleich mit, ob Ihr Zertifikat dann noch gültig ist.

Der Flickenteppich mit Ländern, die weiterhin ein Zertifikat verlangen und solchen, die frei bereist werden können, ist für den Reisenden sehr ärgerlich.

In Europa ist die Vorlage eines gültigen COVID-Zertifikats für Reisen nach Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien, Türkei, Zypern und Portugal weiterhin nötig.

Und was passiert, wenn jemand wegen ungültiger Dokumente stehenbleibt? Die Verantwortung, gültige Einreisedokumente vorweisen zu können, liegt beim Reisenden. Somit trägst Du die Kosten, solltest Du wegen ungültiger oder fehlender Dokumente nicht reisen können.

Im südlichen Afrika kannst Du in Mauritius nur als Geimpfter mit gültigem COVID-Zertifikat einreisen. Zudem ist der Abschluss einer COVID-19-Krankenversicherung obligatorisch. Bei der Ankunft im Hotel (Tag 0) ist ein obligatorischer Antigen-Schnelltest erforderlich. Die Kosten für diesen Test übernehmen die Hotels.

Als Geimpfter mit gültigem COVID-Zertifikat oder gegen Vorlage eines negativen PCR-Tests, der bei der Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf, ist die Einreise nach Südafrika möglich.

Sollten sich die Kriterien ändern, werden wir Dir dies selbstverständlich mitteilen.

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NEU: MIT AIR BELGIUM NACH SÜDAFRIKA

Ab September wird Air Belgium seine ersten Direktflüge mit dem Airbus A330 neo ab Brüssel nach Südafrika auf einer Route, die sowohl Kapstadt als auch Johannesburg umfasst, anbieten. Pro Woche gibt es zwei Linienflüge.

Die chinesische Luftfahrtlogistikgruppe Hongyuan hat in diesem Jahr massiv in Air Belgium investiert, um die Flugzeuge für die Ausweitung ihres begrenzten Urlaubspassagierservices zu sichern. Zwei-Wege-Passagierdaten zeigten, dass Brüssel historisch gesehen der grösste europäische Markt für Kapstadt war, der nicht mit einer direkten Route bedient wurde.

Air Belgium bietet derzeit die Flüge für etwa 310 € pro Strecke nach Johannesburg und etwa 330 € pro Strecke nach Kapstadt an. In der Businessclass kommt eine Strecke auf ca. 1150 €.

Unterdessen erhöht KLM ihre Flugfrequenzen von und nach Südafrika und fliegt ab Juli täglich von Amsterdam nach Kapstadt.

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GREYHOUND KEHRT AUF DIE SÜDAFRIKANISCHEN STRASSEN ZURÜCK

Der luxuriöse interprovinzielle Busdienst Greyhound kehrt nach einem Jahr seit seiner letzten Fahrt auf die südafrikanischen Strassen zurück. Unter den vorherigen Eigentümern hatte der Busdienst mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen, und die Pandemie verschärfte die Probleme noch. Jetzt ist das Unternehmen unter neuer Leitung mit einer 70 Busse starken Flotte zurück.

Die neuen Eigentümer, eine nicht genannte private Investmentgesellschaft wird auch gleichzeitig das Netz der Routen erweitern.

Greyhound wird weiterhin mehr als eine Million Fahrgäste pro Jahr zuverlässig und sicher befördern und dabei über 20 Millionen Kilometer zurücklegen.

Einer der Golfboys in Pinnacle Point war vor kurzem zu einer Hochzeit nach Durban eingeladen. Er schilderte uns, dass die Fahrt im Bus exakt 24 Stunden dauerte. Gekrümmt zu sitzen sei nicht unbedingt das Angenehmste gewesen. Die Kosten pro Weg beliefen sich auf R 850, also ca. CHF/Euro 55 und dies für eine Strecke von mehr als 1300 km!

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WARUM ERWEIST SICH DER RAND PLÖTZLICH ALS WIDERSTANDSFÄHIG?

Eines der grössten Geheimnisse des Krieges in der Ukraine ist die überraschende Widerstandsfähigkeit des südafrikanischen Rand. Etwa 2 Monate nach Kriegsausbruch, der das Potenzial hat, die globale Sicherheit und die Märkte zu stören, hat sich die lokale Währung wirklich gut gehalten und wird hauptsächlich zwischen R15,00 und R15,50 zum US-Dollar gehandelt.

Die Frage, die man sich vielleicht stellen kann, ist, warum sich der Rand so gut gehalten hat und wie lange dies so bleiben wird. Beim Rand, wer weiss das schon, gibt es ein paar Hoffnungsschimmer, dass für einen überschaubaren Zeitraum mit etwas Stabilität zu rechnen ist.

Der Rand hat sich dank mehrerer Faktoren behauptet.

Wie immer stützen starke Rohstoffpreise die Währung, und der Krieg in der Ukraine hat dazu geführt, dass Gold auf die 2.000-Dollar-Marke pro Unze gestiegen ist. Selbst der Preis für Kohle stieg kurzzeitig über 400 $ und dies von Niveaus von 220 $ bis 230 $ davor. Auch der Ölpreis stieg durch die Decke und wird damit die heute schon alarmierende Verbraucherinflation noch weiter beschleunigen.

Glücklicherweise beseitigt die Lage am unteren Ende des Kontinents jede unmittelbare Kriegsgefahr und hat Südafrika als alternative Quelle für wichtige Ressourcen wie Kohle präsentiert. All diese Faktoren haben zusammengearbeitet, um den Rand zu stützen.

Die jüngste Stärke bedeutet nicht, dass es in Zukunft keine Risiken mehr für den Rand geben wird. Ganz im Gegenteil. Da steht einerseits die wirtschaftliche Schwäche Südafrikas, die durch die Pandemie noch akzentuiert wurde und andererseits auch die Frage, ob die US-Wirtschaft ihre Dynamik angesichts ihrer sich ändernden Haushaltslage aufrechterhalten kann. Wie die Ereignisse in der Ukraine gezeigt haben, werden unerwartete geopolitische Spannungen weiterhin eine Bedrohung für den Rand darstellen, wodurch Südafrika vielen unkontrollierbaren Faktoren ausgeliefert sein wird.

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CAPE EPIC: 700 KILOMETER HITZE, STAUB UND ABENTEUER

Cape Epic in Südafrika ist das grösste und bedeutendste Mountainbike-Etappenrennen der Welt. Und das seit seiner ersten Austragung 2004.

Manche Rennen beginnen klein und erarbeiten sich ihren Legendenstatus im Lauf der Zeit. Andere setzen schon bei der ersten Austragung neue Massstäbe. Die Tour de France ist so ein Event, der schon bei seiner ersten Austragung als grösstes Radrennen der Welt angepriesen wurde. Cape Epic genießt den Ruf, die “Tour de France der Mountainbiker” zu sein.

2004 fand Cape Epic zum ersten Mal statt. Ein Prolog und sieben Etappen, über 700 Kilometer Gesamt-Distanz, mehr als 16’000 Höhenmeter. Etappenrennen waren damals im Mountainbike Sport selten, in Zweier-Teams zu fahren, war neu. Die 500 Startplätze waren nach zwei Wochen ausgebucht. Heute sind die Slots meist noch schneller weg, die Erhöhung auf 680 Teams änderte nichts daran.

“Das ungezähmte afrikanische Mountainbike-Rennen” nennt sich Cape Epic selber. Was das bedeutet: Temperaturen weit über 30 Grad, gnadenlose Aufstiege, schnelle Abfahrten, Staub, Schweiss, ständige Angst vor einem Defekt mitten im Niemandsland. Das Ganze in grandioser Szenerie, mit Sonnenaufgang, Antilopenherden, Pflanzenpracht und was Südafrika sonst noch an landschaftlicher Schönheit zu bieten hat.

Taktik ist alles

Jede Etappe, wie auch die vollen acht Tage sind geprägt von Taktik. Wer greift wann und wo an? Wer verbrennt sein Pulver zu früh, wer holt den entscheidenden Vorsprung heraus? Wie gehen die beiden Teampartner, die nie genau gleich stark sind, mit ihren physischen Unterschieden um? Wie viel Risiko kann man auf den langen Abfahrten eingehen, wie Stürze und Defekte vermeiden, ohne zu viel Zeit einzubüßen? Die enorme Herausforderung an das Material hat es mit sich gebracht, dass die Teams, die den Sieg anpeilen, ein Back-up-Team mitbringen, welches ebenfalls das ganze Rennen mitfährt – und oft ebenfalls in den Top 10 landet. Bei Defekt stellt dieses sein Material zur Verfügung und hilft, wenn möglich, seinen Leadern zur Rennspitze aufzuschliessen.

In den ersten Jahren dominierten die Marathonspezialisten die stundenlangen Etappen. Doch nach und nach kamen die Cross-Country-Racer auf den Geschmack, machten das Rennen schneller und die Konkurrenz härter. Bis heute kämpfen die beiden Lager um den Sieg, der so viel Prestige hat, dass immer wieder Top-Fahrer aus dem Cross-Country-Weltcup die enorme Belastung auf sich nehmen, kurz bevor ihre Saison richtig beginnt. “Der Sieg am Cape Epic bedeutet so viel wie ein Weltcup-Sieg”, findet Nino Schurter, zweifacher Gesamtsieger des Etappenrennens, “obwohl das Cape Epic wahrscheinlich schwerer zu gewinnen ist.”

Wie beim Vorbild auf der Strasse sind Kameras dabei vom Aufreihen an der Startlinie bis zum Niedersinken im Ziel. Hunderttausende verfolgen den Livestream der Etappen. Zugleich lebt das Rennen von Teamgeist zwischen den beiden Partnern, was für die hunderten Freizeit-Racer noch mehr gilt, welche die gleiche Strecke fahren. Ob Profi oder Weekend Warrior, Cape Epic ist für alle ein Abenteuer, das ihnen den letzten Tropfen Energie aus dem Körper zieht und gleichzeitig das Gehirn mit Eindrücken flutet, die sich für immer einbrennen.

In einem dramatischen Finish nach 7 Etappen gewann dieses Jahr das Speed Company Racing-Team mit den beiden Deutschen Georg Egger und Lukas Baum. Bei den Damen gewannen die Amerikanerin Haley Batten zusammen mit der Argentinierin Sofia Gomez Villafane vom NinetyOne-Songo-Specialized-Team.

Im kommenden Jahr findet das Rennen vom 19. bis 26. März statt. Die erste Etappe startet im Lourensford Estate in Somerset West und die Schlussetappe endet im Val de Vie Estate in Paarl. Mehr unter https://www.cape-epic.com/

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NEUES VOM FANCOURT HOTEL

Die wegen der Pandemie im vergangenen Jahr zurückgestellten Renovierungspläne werden in den kommenden Wochen an die Hand genommen. Hier ein kurzer Überblick über die geplanten Arbeiten bis Ende August 2022:

  • La Cantina wird für eine Renovierung geschlossen sein. Das Facelifting wird das authentische Aussehen und die Atmosphäre eines traditionellen italienischen Bistros mit handgefertigten glasierten Terrakottafliesen, antiken Spiegeln und neuen Holzfussböden annehmen, mit massgeschneiderten Wandbildern, die den Charme einer Landhausküche darstellen.
  • In den Zimmern der Serien 300 und 400 werden die Verkabelungen für das IPTV (Internet Protocol Television) vorgenommen.
  • Neben den Nasszellen werden auch die Zimmer der Serie 400 renoviert.

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GOLF VON NELSON MANDELA BAY NACH BUFFALO CITY

Anfangs April haben wir für Euch die Gegend von Gqeberha ehemals Port Elizabeth – Teil der Nelson Mandela Bay Municipality – bis nach East London – Teil der Buffalo City Municipality – erkundigt.

Gqeberha mit rund 350’000 Einwohnern zählt 3 Golfplätze. Walmer, ein 9-Loch-Platz, der alte traditionelle Port Elizabeth Golfcourse und den einzig wahren Links-Platz Südafrikas, den Humewood Golfcourse. Dieser war schon mehrfach Austragungsort des ältesten Golfturniers der Welt, dem SA Open. Letztmals 2006 mit Ernie Els als Sieger.

Wir haben uns entschieden den Humewood zu spielen. Er wird heute auf Platz 7 der besten 100 Plätze Südafrikas geführt. Wir haben die Runde in vollen Zügen genossen. Ein sehr gut unterhaltener Links-Platz, toller Sonnenschein, kaum Wind und zudem ein richtig gutes Score.

150 Kilometer weiter östlich liegt die kleine Stadt Port Alfred. Durch die weiten Sandstrände und die zahlreichen künstlichen Inseln im Mündungsgebiet des Kowie River – dort befindet sich der grosse Yachthafen – ist die Stadt heute ein Ferienort für Wassersportler.

Der 1907 gegründete Golfclub erhielt während den Jahren 1920 und 1925 mehrfach Besuch aus verschiedenen Königshäusern und darf somit mit 3 weiteren Golfplätzen in Südafrika den Prefix «Royal» tragen. Wir waren die einzigen Besucher auf dem

Weil es aus allen Kübeln geregnet hat, konnten wir den Platz nicht spielen. Wir waren die einzigen Besucher und unser Wagen stand ganz alleine auf dem Gästeparkplatz.

Wir fuhren dann rund 40 Minuten weiter und machten einen Halt beim Fish River Resort. Das ehemalige Sun-Hotel ist seit gut 2 Jahren geschlossen. Der Eingang ist verbarrikadiert und Einlass bekommt man nur auf Anmeldung. Diese erfolgt via Mobile des Golfdirektors, denn die Landlinien sind nicht mehr in Betrieb. Der von Gary Player gezeichnete Golfplatz wird weiterhin so gut wie möglich unterhalten. Francois Marais, der Golfdirektor ohne Anstellung, hat uns informiert, dass die Stadt die Anlage übernehmen werde und somit auch das Weiterbestehen der Golfanlage gesichert sei. Wir sind gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird. Schade für die Hotelanlage und den Golfplatz, die in den 90er-Jahren ihre Blütenzeiten hatten.

Unsere nächste Station war der East London Golfplatz. Leider hat es hier auch sehr stark geregnet, so dass der Platz nicht spielbar war. AJ Steyn, der Golfdirektor – früher Golf Operations Manager in Pinnacle Point – hat uns mit grossem Stolz seinen Platz vorgestellt und freut sich insbesondere, dass der Platz im Ranking auf Nummer 12 der Top 100 Courses steht.

Das Olivewood Estate am Chintsa Beach war unsere letzte Station. Im Jahre 2016 kaufte Kuldip Singh Dhillon, ein englischer Immobilien-Tycoon, das 1000 Hektar grosse Gebiet, das er Olivewood nannte.

Der Golfplatz liegt inmitten sanfter Hügel im Landesinneren und hoch genug, um einen Blick auf den Ozean zu haben. Die ersten acht Löcher führen bergab in die Ebene des Chintsa River und die Gezeitenlagune, bevor es wieder bergauf zum Clubhaus geht. Aufgrund der vielen Höhenunterschiede gibt es auf der Anlage besondere Löcher, darunter das dramatische Par-5 des achten Lochs, das von einem hohen Abschlag über eine buschige Schlucht bergab führt. Mit 560 Metern gehört es zu den längsten Golfbahnen Südafrikas. Golfcarts sind in Olivewood obligatorisch, da die Topografie keinen einfachen Spaziergang zulässt.

Das Clubhouse wurde dem ursprünglich bestehenden Farmhaus mit weiten, offenen Veranden im Kolonialstil nachempfunden. Es verfügt über ein hervorragendes Restaurant und ein Boutique-Hotel, das im Dezember 2019 entlang des 18. Lochs mit 24 geräumigen Zimmern im Erdgeschoss im Villenstil eröffnet wurde.

Wir haben unseren Aufenthalt trotz grauen und regnerischen Wetters sehr genossen. Besonders hervorheben möchten wir die Qualität der Speisen des Restaurants und den äusserst effizienten und freundlichen Service des ganzen Personals. Wir kommen wieder.