Newsletter – Mai 2021

Lieber Freund des südlichen Afrikas

Seit den 90er-Jahren und dem Wechsel vom Apartheidsstaat zur Regenbogennation hat sich Südafrika zu einer der beliebtesten Reisedestination gemausert. Touristen, vor allem aus Europa, strömen zu Millionen in dieses grossartige Land. Aber dann kam vor etwas mehr als einem Jahr Corona und damit die Restriktionen. Das Land hat in der Zwischenzeit zu fast totaler Normalität zurückgefunden – doch viele Regierungen – so auch die Schweiz und Deutschland – wollen solches nicht wahrhaben. Seit drei Monaten sind die Zahlen der Neuinfektionen stark rückgängig. Bei einer Bevölkerung von rund 60 Millionen Menschen werden täglich an die 40’000 PCR-Tests gemacht, wovon derzeit täglich ca. 1000 positiv ausfallen. Aktuell gelten knapp 20’000 als noch nicht genesen. Warum aufgrund der Zahlen Südafrika in Europa weiterhin als Hochrisikoland gilt, ist für uns nicht nachvollziehbar. Vergangenen Herbst haben südafrikanische Wissenschaftler eine Mutation des Coronavirus entdeckt, und dies wurde insofern fatal, da vor allem in den europäischen Medien immer wieder die «Südafrika-Variante» bzw. «Südafrika-Mutation» genannt wurde und leider noch immer wird. Dies, obwohl die WHO eindringlich davor warnt, Viren nicht nach geospezifischen Orten zu benennen. Seit der «Spanischen Grippe», die nichts mit Spanien «am Hut» hatte, wissen wir solches. Viren mutieren nun mal, dies bestätigt jeder Virologe, aber durch die Benennung als «Südafrika-Variante» wird das Land jetzt stigmatisiert, und die Folgen sind verheerend. Obwohl Südafrika fast wieder Normalität erreicht hat, leidet das Land unter diesem Imageschaden. Und es erzeugt Unmut in der Bevölkerung, denn diese leidet massiv unter dem Wegbleiben der Touristen. In der Gastronomie haben bereits an die 800’000 Menschen ihre Arbeit verloren, denn seitens des Staates konnten keine Beträge gesprochen werden, wie dies in Europa der Fall ist. Jetzt bleibt zu hoffen, dass das weltweite Impfen dazu beitragen wird, dass die Touristen im kommenden südafrikanischen Sommer (November 2021 bis März 2022) wieder hier einen unbeschwerten Golfurlaub verbringen können.

Im April sind wir für 2 Wochen in den Midlands und KwaZuluNatal untrwegs gewesen. Mehr dazu in unserem heutigen Newsletter. Im Weiteren berichten wir über den Ausbau des Flugnetzes der Lufthansa Gruppe, über einige Zahlen aus der lokalen Golfindustrie, über die 100 Top Courses des Landes und vielem anderen mehr.

Wir werden gegen Ende Mai zurück in die Schweiz reisen. Bleibt zu hoffen, dass bis dann die Restriktionen auf ein Minimum gesetzt werden und wir wie hier in Südafrika langsam, aber sicher zu einer neuen Normalität des Lebens zurückkehren können.

Auch wenn die Abschlagszeiten auf den europäischen Golfplätzen aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten limitiert sind, wünschen wir Dir einen sonnigen Frühling.

In den kommenden Monaten werden wir Dich weiterhin mit interessanten Informationen zu Südafrika und Mauritius auf dem Laufenden halten. Zu Mauritius: Bis Mitte Jahr wird die Insel aufgrund der Impfungen die Herdenimmunität erreicht haben und somit wohl auch die Grenzen für den Tourismus öffnen. 

Sonnige Grüsse aus Pinnacle Point

Ruth & Walter

Eure Golf Buddies

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CHAMPAGNER, CANAPÉS UND SCHNELLTETS – AN BORD DES LUXUSZUGES BLUE TRAIN DURCH SÜDAFRIKA

Südafrikas legendärer Zug rollt wieder: In 48 Stunden geht es quer durchs Land. Statt internationaler Gäste reisen jetzt Südafrikaner zu stark ermässigten Preisen – eine Reise in eine scheinbar heile Welt. Eine Lounge am Bahnhof von Kapstadt am späten Vormittag. Champagnerflaschen werden entkorkt, Kellner in grauen Westen füllen Gläser auf und bieten eine Auswahl von Canapés an – so sieht der stilvolle Auftakt zu einer langen Zugreise aus. Doch bevor die Gäste ihr Abteil im Blue Train aufsuchen dürfen, werden sie im Bahnhof zu einer Sonderspur des Covid-19-Testzentrums in Kleingruppen geleitet. Ohne Corona-Schnelltest darf keiner an Bord des Luxuszuges mit seinen 18 blauen Waggons.

Wegen der Pandemie waren die Fahrten mit einem der berühmtesten Züge der Welt im vergangenen Jahr ausgesetzt. Die Kunden blieben aus. Denn der Luxustrip wurde überwiegend von internationalen Touristen gebucht, die aufgrund der restriktiven Reisebeschränkungen nicht nach Südafrika fliegen konnten.

Nun hat die Betreibergesellschaft bis Ende März die Fahrt mit stark reduzierten Preisen wieder aufgenommen. Das zieht derzeit fast ausnahmslos südafrikanische Passagiere an – wann kommst Du und geniesst die südafrikanische Gastfreundschaft?  Wir buchen Dir gerne Deine Lieblingsstrecke.

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LUFTHANSA BAUT SÜDAFRIKA-FLUGANGEBOT AUS

Angesichts akut gefallener Corona-Neuinfektionen in Südafrika baut die Lufthansa ihr vorübergehend reduziertes Flugangebot dorthin wieder aus. Seit März sind zusätzlich drei wöchentliche Flüge zwischen Kapstadt und Frankfurt auf dem Programm.

Zudem wurden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Lufthansa-Tochter Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate geht die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus.

Auch soll die neue Lufthansa-Airline Eurowings Discover ab dem Sommer verstärkt Ziele auf Europas Nachbarkontinent anfliegen.

“Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa-Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhoek (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt.

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SÜDAFRIKA DENKT ÜBER LANDESWEITE OLYMPIA-BEWERBUNG NACH

Die deutsche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 erhält wohl einen weiteren Konkurrenten. Südafrika will seinen Hut in den Ring werfen – allerdings mit einer landesweiten Bewerbung. Bislang war am Kap immer die Rede davon gewesen, dass Durban, Pretoria oder die Provinz Gauteng ins Rennen einsteigen wollten.

Grund für das Umdenken ist die Reform Agenda 2020, die IOC-Präsident Thomas Bach im Dezember in Monaco im IOC eingebracht hatte. „Wir haben nun einen anderen Blick auf die Spiele, man sieht das ganze Land und nicht nur eine Provinz oder eine Stadt“, sagte Ivor Hoff, Sportminister der Region Gauteng mit der Metropole Johannesburg, laut Branchendienst inside the games.

„Die Bewerbung nur einer Stadt könnte problematisch werden, weil es die Stadt finanziell überfordert“, ergänzte Hoff. „Ein sich entwickelndes Land wie Südafrika könnte sich umfassender helfen, wenn mehrere Städte ins Rennen gehen“, meinte der Minister. Sein Land habe 2010 mit der Ausrichtung der Fußball-WM gezeigt, dass es Grossereignisse in mehreren Städten erfolgreich managen und deshalb auch ein guter Gastgeber der ersten Sommerspiele auf dem afrikanischen Kontinent sein könnte.

Man kann sich aber ohne Weiteres auch fragen, ob sich korrupte Politiker nicht nach einer neuen Einnahmequelle sehnen.

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CAPE WINELANDS AIRPORT: NEUES PROJEKT

Der südafrikanische Milliardär Rob Hersov plant den Bau eines neuen Weltklasse-Flughafens nördlich von Kapstadt. In einem Interview mit BizNews sagte Hersov, er habe den Flughafen Fisantekraal gekauft, der derzeit vier Start- und Landebahnen hat, nur 13 km von Durbanville entfernt. „Wir wollen den Flughafen Lanseria in Kapstadt bauen. Wir benennen es in Cape Winelands Airport um “, sagte er.

Der Flughafen Fisantekraal wurde 1943 von der südafrikanischen Luftwaffe auf einem 150 Hektar großen Gelände gebaut, um Lockheed Ventura-Bomber zu betreiben. Der Flugplatz wurde in den sechziger Jahren an die örtliche Gemeinde verlegt und 1993 an einen privaten Eigentümer verkauft. Im vergangenen Jahr wechselte er erneut den Besitzer. Von den vier ursprünglichen Landebahnen bleiben zwei in Betrieb, während die anderen beiden als Hollywood-Favoriten für Filmproduktionen verwendet werden.

Hersov ist Vorsitzender und Geschäftsführer von Invest Africa – einer Plattform, die Afrika mit Mitgliedern in New York, Washington, London, Dubai, Genf und Johannesburg evangelisiert. Hersov hat mit zahlreichen erfolgreichen Geschäftsleuten zusammengearbeitet, darunter dem Medienmogul Rupert Murdoch und dem südafrikanischen Milliardär Johann Rupert.

Er ist auch selbst ein erfolgreicher internationaler Unternehmer. Er hat unter anderem ein erfolgreiches Privatjetgeschäft aufgebaut, das er an Warren Buffett verkaufte. Nach 31 Jahren im Ausland ist er nach Südafrika zurückgekehrt, wo er sich nun auf Investitionen in Afrika konzentriert.

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MIDLANDS UND KWAZULU NATAL – UNSERE REISEEINDRÜCKE

Anfangs April hat uns wieder einmal das Reisefieber gepackt. Mit flysafair sind wir nach Johannesburg geflogen. Wir sind immer wieder erstaunt, wie stark die Auslastung der Inlandflüge sind denn unser Flieger war auch dieses Mal zu 100% ausgelastet.

Nachdem wir im Januar auf der ehemaligen Farm von Gary Player, in Blair Athol,l unsere Golfrunde wegen einem Gewitter nach 11 Löchern aufgeben mussten und der Platz danach gesperrt wurde, haben wir die Einladung zu einer erneuten Runde sehr gerne angenommen. Mit 8300 Yards vom schwarzen Abschlag gehört der Platz zu einem der längsten dieser Welt. Dieses Mal mussten wir unseren Spotter nicht oft in Anspruch nehmen, doch auf den Greens hat er uns dafür oft die richtige Linie gezeigt.

Von Lanseria führte uns die Route nach 4 Stunden ins kleine Städtchen Clarens. Das mit Galerien, Restaurants und Souvenirshops geschmückte Städtchen ist insbesondere am Wochenende das Ziel von vielen Ausflugstouristen aus Johannesburg. An unserem golffreien Tag hat uns der Weg in den pittoresken Golden Gate National Park geführt. Ein wahres Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen darf. Der Golfplatz Clarens, der früher zur Pinnacle Point Holding gehörte, hat uns leider enttäuscht. Der interessante und wunderschön in die Landschaft eingelegte Platz vermisst die klare Handschrift eines ausgebildeten Greenkeeper-Teams. Da wurde leider am falschen Ort gespart.

Weiter ging die Fahrt via Little Switzerland in die Drakensberge, wo wir im Champagne Sports Resort untergebracht waren. Überrascht waren wir, dass während unserem Aufenthalt insgesamt 4 Unternehmen entweder einen Kunden- oder Mitarbeiteranlass durchgeführt haben. Das wäre derzeit in Europa trotz Vorsichtsmassnahmen gar nicht vorstellbar. Wir spielten gleich 2 Runden auf diesem wahrlich sehr abwechslungsreichen Platz, der von Hugh Baiocchi, dem SA Open Gewinner von 1978 gezeichnet wurde. Verwundert waren wir über den Zustand des Platzes und dem ewigen Grün der Anlage. Philip West, der Manager vom Champagne Sports klärte uns auf. Grund waren die starken Regenfälle von Ende Februar und Anfangs März, die die ganze Region in ein tiefes Grün fallen liessen.

Die Fahrt ging dann nach Nottingham Road in die Midlands. Wir genossen die traumhafte Kulisse. Ein landschaftlich sehr beeindruckender Teil Südafrikas. Einfach charmant. Der linksähnliche Gowrie Farm Golfplatz hat es in sich. Jub Green, der Mitbesitzer und Greenkeeper hat sich gefreut, dass endlich wieder einmal internationale Gäste den Weg hierher gefunden haben. Im Gespräch orientierte er uns, dass in der aktuellen Top100-Rangliste sein Golfplatz mit den besten Fairways des Landes ausgezeichnet wurde. Zudem sei vor wenigen Tagen die Erlaubnis des Ausbaus zu einer 18-Loch-Golfanlage erteilt worden was ihn mächtig stolz mache.

Bosch Hoek war der nächste Platz gleich um die Ecke. Diese 9-Loch-Anlage hat uns sehr gut gefallen. Der Platz war in einem ungewöhnlich gepflegten Zustand, sehr abwechslungsreich und die Atmosphäre und Einrichtung im Clubhaus erinnerte uns gerne an Schottland. Zudem wurden wir als Auswärtige sehr, sehr herzlich bedient.

Der Victoria Country Club in Pietermaritzburg lag auf dem Weg Richtung Durban. Ein Golfplatz, auf dem die insbesondere hügelige Auslegung beim Spiel nicht immer von Vorteil war, hat uns ebenfalls überzeugt und gehört nicht umsonst zu den besten Plätzen des Landes.

Ballito 

war unsere letzte Station und golferisch ging es nach Princes Grant, Cotswold Downs, Durban Country Club und Umhlali. Alles Plätze, die zu jeder Reise nach Durban gehören. Zudem hat sich die Gegend um Umhlanga und Ballito in den letzten Jahren gewaltig verändert. Überall neue Einkaufszentren mit allen möglichen Geschäften jeder Marke. Ein wahres Eldorado für Shoppingtouristen.

Die letzten 2 Wochen waren geprägt durch traumhaftes warmes Herbstwetter, grossartige Golfplätze, freundliche Menschen und einer Fauna und Natur, sei dies die Bergwelt oder die Zuckerrohrplantagen. Wir haben es sehr genossen und werden auch nächstes Jahr wieder einen Abstecher dorthin machen.

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FRANSCHHOEK: VON DER GOURMETSTADT ZUR GEISTERSTADT?

Franschhoek wurde wie viele andere Städte in unserem Land von der Corona-Virus-Pandemie schwer getroffen. Die neue Mutation des südafrikanischen Virus hat unser Land für internationale Touristen sehr unattraktiv gemacht. Dies sind wahrscheinlich die Touristen, die südafrikanische Tourismusunternehmen gerne wiedersehen würden.

Ein kürzlich publizierter Artikel in «News24» zitiert Takis Restaurantbesitzer Julina Abrahams, dessen Restaurant kein Gourmettempel und bei Einheimischen beliebt ist. «Das ist meine Rente. Es ist die Zukunft meines Sohnes und es ist ein Familienunternehmen. Ich habe mich oft so gefühlt, dass ich alles verlieren werde». Er fügte hinzu: Wir hängen da drin. Alle unsere Mitarbeiter arbeiten in Kurzzeit und wir mussten umdenken, weil wir es uns nicht leisten konnten, die Kosten zu tragen. Es wird eine Geisterstadt. In den Restaurants der Stadt gibt es keine Besucher. Der Status Quo bleibt kein Tourist, kein Geschäft, kein Essen auf dem Tisch.“

Mary Ackerman, Inhaberin des Kuriositätengeschäfts von African Touch, greift das Szenario „Geisterstadt“ für Franschhoek auf und fügt hinzu: „Wenn wir nicht schnell Fussgängerverkehr bekommen, wird dies nicht mehr Franschhoek sein.“

Regine Theron, Inhaberin der Flambé-Galerie, teilt mit, dass sie in kleinere Räumlichkeiten umziehen musste, um mit anderen Schritt halten zu können. Sie wird mit den Worten zitiert, dass “selbst Einheimische unseren Ort nicht besuchen.” Jeder, der ein Unternehmen in der Region besitzt, ist negativ betroffen.

Tourismusminister Mmamoloko Kubayi-Ngubane besuchte Franschhoek und speiste im Foliage. Sie wird (ganz herzlos) mit den Worten zitiert: “Aufgrund der Pandemie in ihrer Natur kann man nicht sagen, dass dies eine Garantie (für Unternehmen) ist.” Unsere beste Chance ist es, den heimischen Tourismusmarkt voranzutreiben und Orte wie Franschhoek zu unterstützen und zu besuchen. Es ist mir nicht möglich, Garantien zu geben! Später fügte sie hinzu, dass es keine Mittel mehr gibt, um die Branche zu unterstützen!

Der Artikel zitiert Statistiken über den Rückgang der Besucherzahlen zwischen Dezember 2019 und 2020 an einigen der wichtigsten Reiseziele Kapstadts:

  • Robben Island – 83% Rückgang
  • Cape Point – 69% Rückgang
  • Tafelberg – 66% Rückgang
  • Two Oceans Aquarium – 56% Rückgang
  • V & A Waterfront – 50% Rückgang

Kirstenbosch Botanical Garden- 48% Rückgang.

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INTERESSANTE ZAHLEN VOM SÜDAFRIKANISCHEN GOLFVERBAND

Im Durchschnitt wurden im vergangenen Jahr 12 071 Runden pro Tag im Handicap-System registriert – ein deutlicher Anstieg gegenüber 10 712 pro Tag im Jahr 2019.

Die Anzahl der auf dem System registrierten Golfer stieg im Jahr 2020 um 1,8 % auf insgesamt 142 281. Insgesamt gibt es 466 Golfplätze

Der durchschnittliche Handicap-Index für männliche Golfer liegt bei 13,4, für Frauen bei 20,0.

22 eifrige Golfer schafften im Jahr 2020 mehr als 200 Runden zu spielen, verglichen mit 79 im Jahr 2019.

Nur drei Clubs verzeichneten im Jahr 2020 mehr als 40 000 Runden, verglichen mit den sieben Clubs, die dies im Jahr 2019 erreichten. Wie üblich wird die Liste der Golfclubs von 36-Loch- oder 27-Loch-Anlagen dominiert, wobei der Country Club Johannesburg mit 59 201 registrierten Runden an der Spitze steht, gefolgt von Randpark (52 885) und Mount Edgecombe (43 906).

Bei den 18-Loch-Anlagen liegt Stellenbosch (37 159) knapp vor dem meistbesuchten Club des letzten Jahres, Westlake (37 108). Wingate Park, Durbanville und Clovelly sind die nächsten besucherstärksten 18-Loch-Anlagen auf unserer Liste der registrierten Runden.

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RAMAPHOSA ÜBER DIE EINFÜHRUNG VON IMPFSTOFFEN

Präsident Cyril Ramaphosa hat angekündigt, dass Südafrika 30 Millionen Johnson & Johnson Covid-19-Impfstoffe für den Einsatz im Land produzieren wird. In einer Pressekonferenz von Ende März teilte der Präsident mit, dass die Impfstoffe von Aspen Pharmacare in seinem Werk in Gqeberha (neuer Name für Port Elizabeth) am Ost Kap hergestellt werden und die Produktion bereits läuft. Ramaphosa räumte auch ein, dass das Land bei den Plänen für die ursprüngliche Einführung ins Hintertreffen geraten war, nachdem es die Pläne zur Verwendung der Oxford AstraZeneca-Impfstoffe verworfen hatte.

Er sagte, dass das Land ursprünglich die Impfung von 40 Millionen Menschen vor Ende des Jahres anstrebte. Während Ramaphosa sagte, dass die Entscheidung, die Impfstoffe nicht zu verwenden, ein Schlag war, sagte er, dass das Land mit seiner Einführung immer noch auf dem richtigen Weg sei.

„Von hier an werden wir die verlorene Zeit aufholen, die Dynamik wird zunehmen und wir sollten in der Lage sein, die Ziele zu erreichen, über die wir gesprochen haben. Dies ist der Beginn einer neuen Ära und Phase der Einführung der Impfstoffe und der Rettung unserer Bevölkerung. “ Ramaphosa sagte, dass das langsame Tempo der Einführung des Landes auf die mangelnde Verfügbarkeit von Impfstoffen weltweit zurückzuführen ist, ein Problem, das nicht nur in Südafrika auftritt. „Wir haben Impfstoffe ursprünglich aus Indien erworben und durch wissenschaftliche Verfahren festgestellt, dass sie bei der Variante, die wir hatten, nicht wirksam waren. Wir waren die ersten auf der Welt, die die Impfstoffe von Johnson und Johnson verwendet haben, und sie werden verwendet, um unsere Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu impfen. “

Ramaphosa sagte, dass ähnliche Verfügbarkeitsprobleme in Europa, Japan und einer Reihe afrikanischer Länder auftreten. „Wir müssen uns mit der Frage der Verfügbarkeit und den Anstrengungen befassen, die wir jetzt unternehmen. Ein Grund, warum wir hierherkommen (nach Aspen), ist die Bestätigung, dass wir unsere 30 Millionen Impfstoffe von Johnson & Johnson erhalten werden. “

Das Werk in Aspen wird insgesamt 250 Millionen Dosen produzieren, von denen 220 Millionen nach Afrika gehen werden.

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AKTUELLE WIRTSCHAFTSDATEN

Das durchschnittliche Monatsgehalt, das in Südafrika verdient wird, lag bei über R23.000, wie aus den neuesten vierteljährlichen Beschäftigungsdaten hervorgeht.

Die Zahlen zeigen einen starken Einbruch der Beschäftigung in Südafrika, mit 600.000 weniger Arbeitsplätze im Dezember 2020 verglichen zum Vorjahr.

Das durchschnittliche Monatsgehalt in Südafrika lag im November letzten Jahres bei R23.133, wie die neuesten vierteljährlichen Beschäftigungsstatistiken (QES) von Statistics SA zeigen.

Das waren 3,1 % mehr als im gleichen Monat des Jahres 2019, was bedeutet, dass die Gehälter nicht mit den Lebenshaltungskosten Schritt hielten, da die Inflation (3,2 %) in dieser Zeit höher war.

Aber viel weniger Menschen hatten im vergangenen Jahr das Glück, überhaupt ein Gehalt zu verdienen, da Unternehmen während der Pandemie Hunderttausende von Arbeitnehmern entlassen haben. Die Daten zeigen, dass die Gesamtbeschäftigung ausserhalb der Landwirtschaft zwischen Dezember 2019 und 2020 um fast 600.000 Stellen sank. Das letzte Quartal zeigte jedoch eine starke Verbesserung gegenüber dem Anfang des Jahres.

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SOUTH AFRICA TOP 100 GOLFCOURSES

Mit Spannung war sie erwartet worden, die neueste Rangliste der besten Golfplätze Südafrikas.

Strahlender Sieger wurde zurecht The Links in Fancourt, vor Pearl Valley – wohl die Sensation- gefolgt von Leopard Creek.

Golf Buddies hat bis heute 66 der besten Golfplätze des Landes gespielt und sich zum Ziel gesetzt auch die noch verbleibenden 34 Plätze im Verlaufe der kommenden Jahre zu spielen.

Das aktuelle Ranking findest Du unter:

https://satop100courses.com/the-top-100-by-ranking/

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MY OCTOPUS TEACHER ODER MEIN LEHRER, DER KRAKE

Mein Lehrer, der Krake ist ein südafrikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020, der von Netflix produziert und dort auch veröffentlicht wurde. Regie führten James Reed und Pippa Ehrlich. Im Fokus steht Craig Foster.

Zur Handlung: Ein Filmemacher beschliesst eines Tages, dass er etwas in seinem Leben ändern muss, und fängt an zu tauchen. In einem Algenwald vor der Küste Südafrikas begegnet er einem Oktopus-Weibchen, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Zwischen den Beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft und der faszinierende Meeresbewohner zeigt ihm jeden Tag aufs Neue die Wunder seiner einzigartigen Unterwasserwelt. Die Kritiker haben ausgemacht, dass der Film das Denken über den Oktopus auch als Speise ändern werde. Inhaltlich drehe es sich um einen Menschen, der einen Burnout erlebt und nach einem neuen Lebensweg sucht. So war Craig Foster ein erfolgreicher Tierfilmer, der mit seinem Bruder eine Produktionsfirma in Kapstadt gründete und fürs Kino, National Geographic oder den Discovery Channel drehte bevor er 2010 einen psychischen Zusammenbruch erlitt.

„My Octopus Teacher“ räumte in diesem Jahr so ziemlich alles an Preisen und Awards ab, was die Tierdokumentations-Branche an Auszeichnungen zu vergeben hat. Den wichtigsten Preis wurde ihm an der 93 Academy Awards vom 25. April 2021 mit dem Oscar für den besten Dokumentationsfilm verliehen.

Du kannst den Film mit folgendem Link ansehen: http://www.documentarymania.com/player.php?title=My%20Octopus%20Teacher