Newsletter – Dezember 2021

Liebe Freunde des südlichen Afrikas

Was für ein Jahr! 2021 wird in den Geschichtsbüchern einen ganz speziellen Eintrag finden.

In den USA kommt es zum Sturm des Capitols und zur Nichtwiederwahl von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten.  

In Deutschland gibt es innerhalb der regierenden CDU ein mehrfaches Sesselrücken. Gleichzeitig geht die Ära Merkel zu Ende und zum ersten Mal wird das Land von einer Ampel-Koalition regiert.

In Österreich fällt der junge Kanzler Kurz vom Thron und die Spitzen der Regierungspartei drehen der Politik den Rücken zu.

In Mauritius wird die Grenze anfangs Oktober wieder geöffnet. Der Tourismus fängt an und bis anhin sind weit über 100’000 internationale Gäste begrüsst worden.

Südafrikanische Wissenschaftler entdecken die Omicron-Variante. Das Land wird durch panikartig verhängte Reiserestriktionen auf dem falschen Fuss erfasst.

Weltweit wird geimpft. Überall wird über die Wirksamkeit und die möglichen Auswirkungen auf den Menschen kontrovers darüber diskutiert und auch entschieden. Bis heute sind knapp 55% der Menschheit gegen COVID-19 geimpft, sei dies ein- oder zweimal.

Auch wir wurden von Reiserestriktionen erfasst, und zwar auf der privaten Seite. Unser Aufenthalt auf Mauritius fiel wegen der Einstellung von Flügen leider kürzer aus als geplant.

Wir freuen uns aber, dass viele unserer Kunden sich entschieden haben ihren bevorstehenden Ferienaufenthalt am schönsten südlichen Ende dieser Welt anzutreten. Die letzten Tage haben jetzt auch gezeigt, dass einige Fluggesellschaften ihre Flüge nach und von Südafrika wieder aufnehmen. Die Lufthansa-Gruppe auf der anderen Seite hat ihre Flüge seit Bekanntgabe von Omicron aufrechterhalten und ermöglicht so vielen Touristen nach Südafrika zu reisen.

Wir hoffen, dass wir Dir mit unserem heutigen Newsletter wiederum einige interessanten Information näherbringen können. Wenn Dir die weisse Pracht und die kalten Temperaturen zu schaffen machen, dann lass es uns wissen. Wir stellen Dir gerne einen entspannten Golfurlaub im südlichen Afrika zusammen.

In diesem Sinne wünschen wir Dir eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes 2022. Auf bald

 

Ruth & Walter

Deine Golf Buddies

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UNSERE PERSÖNLICHE MEINUNG

Die üblichen Klischees vom Katastrophen- und Armutskontinent Afrika waren in der europäischen Omikron-Berichterstattung erneut schnell zur Hand: „Das Virus aus Afrika ist bei uns“, titelten die Blätter und man packte ein Foto einer Wellblechhütte auf deren Titelseite – statt zum Beispiel ein Foto des hochmodernen Forschungslabors, welches die Variante entdeckt hat.

Die Boulevardmedien berichteten von Fluchtszenen am Johannesburger Flughafen: „Wegen der neuen Virusvariante versuchen Menschen, Flüge in ihre Heimatländer zu ergattern.“ Aber nicht wegen der Variante herrschte dort Andrang. Sondern wegen der unmittelbar von vielen Ländern verhängten Reisebeschränkungen. Und deren Sinn für die Pandemiebekämpfung ist umstritten. Die WHO zeigt sich skeptisch. Ohnehin wurde die neue Variante bereits in elf Ländern nachgewiesen. Sicher ist aber: Die Konsequenzen der Restriktionen sind hart – für die betroffenen Menschen und auch die Wirtschaft. Südafrikas Tourismusbranche steht kurz vor der Hauptsaison – und nun vor einem Desaster. Allein in den ersten 48 Stunden nach Verkündung beklagten die Tourismusverbände bereits Stornierungen im Wert von 55 Millionen Euro.

Was wäre uns weltweit erspart geblieben, hätten seit der Entdeckung des Coronavirus SARS-CoV-2 alle Länder so solidarisch gehandelt, wie es Südafrika nun tut? Obwohl diese Konsequenzen abzusehen waren, hatte Südafrika unmittelbar nach der Entdeckung der Mutation den Rest der Welt gewarnt. Und das sogar noch bevor abschliessende Erkenntnisse über ihren Ursprung vorliegen, der eventuell gar nicht Südafrika ist, sowie über Krankheitsverläufe und Impfwirksamkeit.

Stattdessen wird das Land zum Dank für die Transparenz einmal mehr isoliert und stigmatisiert. Südafrika werde „bestraft für fortschrittliche Genomanalysen“, so das südafrikanische Aussenministerium. Es ist kein Zufall, dass schon die zweite Variante in Südafrika entdeckt wurde. Das von HIV und anderen Epidemien gebeutelte Land hat in den vergangenen Jahrzehnten in erstklassige Epidemiologie investiert. „Exzellente Wissenschaft sollte belohnt, nicht bestraft werden“, beklagt die Regierung.

Leider haben auch die Voten des südafrikanischen Präsidenten  Cyril Ramaphosa die Wirkung verfehlt.  „Tief enttäuscht“ sei er über die Reisebeschränkungen, so ein sichtlich angefressener Präsident Cyril Ramaphosa in seiner Fernsehansprache am 28. November. Sie seien „ungerechtfertigt“ und „diskriminierend“. Sie widersprächen den Absprachen der G20 und seien von keinerlei wissenschaftlichen Erkenntnissen gedeckt. Er forderte vor allem die Industrieländer auf, die Entscheidung umgehend zurückzunehmen – und zugleich endlich für globale Impfgerechtigkeit zu sorgen.

Das G20-Land Südafrika hat zwar inzwischen ausreichend Zugriff auf Impfstoff, hat aber mit der Verteilungslogistik sowie verbreiteter Impfskepsis im Land zu kämpfen. Erst etwas mehr als ein Drittel der Bevölkerung ist vollständig geimpft. Der schon länger erwarteten und nun anrollenden vierten Welle will die Regierung mit einer intensivierten Impfkampagne begegnen. Ramaphosa appellierte in seiner Ansprache erneut eindringlich an die Bevölkerung. Sogar eine Impfpflicht wird nun beraten. Härtere Lockdown-Regeln könnte sich das Land angesichts der tiefen sozialen und wirtschaftlichen Krise – die Arbeitslosigkeit liegt bei 35 Prozent – kaum leisten.

All dies – verstärkt durch die bittere Erfahrung aus der Beta-Welle – erklärt die scharfe Reaktion Südafrikas. Während die EU-Länder und das Vereinigte Königreich damals rasch Reisebeschränkungen einführten, liessen sie sich mit dem Aufheben sehr lange Zeit – bis die Beta-Variante längst global dominierte. Europa sollte diesmal die Verhältnismäßigkeit der Restriktionen gründlich und kontinuierlich überprüfen. Vor allem sollte man sich in Brüssel und Berlin eines vor Augen halten: Solange das Virus in ganzen Weltregionen von Impfungen kaum behelligt weiterwüten kann, sind Mutationen unvermeidlich. Die Pandemie bewältigen wir nicht mit Reisebeschränkungen, sondern nur mit globaler Solidarität.

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DER TAFELBERG WURDE ZU AFRIKAS FÜHRENDER TOURISTENATTRAKTION GEKÜRT – ZUM 3. MAL IN FOLGE

Der ikonische Tafelberg von Kapstadt wurde bei den World Travel Awards (WTA) 2021 zur führenden Touristenattraktion Afrikas gewählt. Er hat diesen Spitzenplatz seit 2019 inne.

Der Oktober war ein besonderer Monat für den Tafelberg und die Mother City. Die Tafelberg-Seilbahn, die am 4. Oktober 1929 eröffnet wurde, feierte ihren 92. Geburtstag.

Die Spitzenposition des Tafelbergs folgt auf mehrere Auszeichnungen für Kapstadt. Die Stadt wurde ausserdem zum führenden Reiseziel Afrikas gekürt und ihr Flughafen zum Besten des Kontinents gewählt.

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SÜDAFRIKA IST NICHT NUR TIERISCH WILD!

Südafrika ist facettenreich, traditionell und faszinierend – hier kannst du auf unzählige Arten Safari machen: Von adrenalingeladenen Abenteuern über Entdeckungsreisen durch den Großstadtdschungel, von Küstenrundfahrten bis hin zu Gourmettouren durch die Sterneküchen – hier findest du genau die richtige Safari für dich.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Abenteuer Safari? Oder einer Gourmet-Safari? Oder doch lieber eine Kultur-Safari? Entscheide selbst!

Nicht alle Mambas sind gefährlich!

In Südafrika stellen sich Frauen gegen die illegale Wilderei von Nashörnern – die Black Mambas.
Durch Präsenz und Kontrolle möchten sie Wilderei verhindern und so die Existenzgrundlage für Familien und ganze Dörfer langfristig sichern. Ein sensibles Projekt das viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Geht es doch darum generationenübergreifend den Reichtum der einzigartigen Flora und Fauna zu erkennen und über das schnell verdiente Geld zu stellen.

Black Mambas – ihr seid super!

Hier der Linke zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=RgmUXh3oc_8

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PLETTENBERG BAY FLUGHAFEN WIEDER OFFEN

Der Flughafen Plettenberg Bay wurde im August von der südafrikanischen Zivilluftfahrtbehörde wegen Nichteinhaltung herabgestuft. Dadurch wurden kommerzielle Flüge von und zu der kleinen Stadt an der Garden Route eingestellt, die von saisonalen Touristen abhängig ist.

CemAir, eine private kommerzielle Fluggesellschaft, die die Stadt bedient, musste ihren Betrieb einstellen. Die Fluggesellschaft hat seitdem rund 1 Million Rand für die Modernisierung des Flughafens ausgegeben, obwohl diese Arbeiten normalerweise in der Verantwortung des Lizenznehmers liegen, in diesem Fall der Gemeinde Bitou.

Der Flughafen ist am Freitag, den 29. Oktober einer Inspektion unterzogen worden, die positiv ausfiel. Seit dem 12. November kann CemAir nun ihre Flüge wieder aufnehmen.

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TRAUMREISE MIT DEM WINE TRAM: ENTDECKE DIE WAHRE ESSENZ DES FRANSCHHOEK VALLEY

Wenn Du auf der Suche nach einem gehobenen Weinverkostungserlebnis bist, bei dem Du die wahre Essenz des malerischen Franschhoek-Tals entdecken kannst, während Du die besten Weine probierst, dann füge das Wine Tram zu Deiner To do-Liste hinzu.

Bei diesem “ganztägigen Erlebnis” fährst Du in einer Doppeldecker-Straßenbahn und einem Open-Air-Strassenbahnbus durch sanfte Weinberge und hältst an einigen der ältesten und angesehensten Weingüter Südafrikas.

Die Erfahrung ist es wert! Die Franschhoek Wine Tram bietet acht Hop-On-Hop-Off-Touren, die den Passagieren eine Vielzahl von Weinen, Aussichten und Erlebnissen bieten. Du kannst wählen, ob Du etwas mehr Zeit in Deinem Lieblingsweingut verbringen möchtest, indem Du ein Picknick, ein Mittagessen oder eine Kellertour geniesst (aber unbedingt im Voraus buchen).

Die Tour führt die Passagiere direkt in das Herz des Franschhoek Valley.

Derzeit wird die blaue Tour angeboten und hält somit an folgenden Weingütern: Atlas Swift, Pigcasso, Mont Rochelle, La Bri, Holden Manz, Grande Provence (bargeldloses Weingut – nur Kartenzahlung), Rickety Bridge, Franschhoek Cellar.

Das Ticket kostet R270 und beinhaltet den Transport zu jedem Weingut. Ausgenommen sind Weinproben, Mittagessen und andere Aktivitäten an jeder Haltestelle.

Ein Stück vom Paradies erwartet Dich! Buche unbedingt unter: https://franschhoekwinetram.activitar.com/

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MULLINEUX & LEEU FAMILY WINES: EIN HERAUSRAGENDES WEINGUT

Die Kalifornierin Andrea Mullineux hat mit ihrem Ehemann Chris vor gut zehn Jahren ein Weingut in Südafrika aufgebaut. Ihr Ziel ist klar und kompromisslos: Sie wollen Terroirweine mit klarer Herkunft und ohne Schminke erzeugen.

«Wein ist mein Leben», erzählt die 40-jährige Andrea Mullineux. Er biete ihr vieles: Vergnügen, Fokus auf ein Thema, Interesse sowie interessante Herausforderungen. Mit dem edlen Rebensaft will die Winzerin andere Leute und sich selbst glücklich machen. Um diesen Traum zu verwirklichen, zog die aus Kalifornien stammende Frau früh in die Welt hinaus. Die ausgebildete Önologin erweiterte ihren beruflichen Horizont mit Aufenthalten auf verschiedenen Weingütern in Kalifornien und Frankeich. Auf dem Weg begegnete ihr zudem ihr zukünftiger Ehemann Chris Mullineux.

Das Tandem wollte die eigene Idee vom Weinmachen umsetzen und wurde 2007 in Südafrika fündig, genauer gesagt in der Region Swartland. Es war damals zwar nicht gerade die nobelste Adresse für Weinbau am Kap der Guten Hoffnung. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, denn die Region bietet formidable Voraussetzungen: alte Rebstöcke in Buschform, die kleine Beeren produzieren, geringe Erträge und prägnante Bodenformationen, namentlich aus Schiefer und Granit.

Das Weingut, das seit einiger Zeit unter der Bezeichnung Mullineux & Leeu Family Wines firmiert – Leeu Inhaber Analjit Singh hat sich 2013 beteiligt –, fokussiert sich namentlich auf die beiden hochwertigen Rebsorten Syrah und Chenin blanc. Letztere ist laut der Winzerin eine sehr spezielle Traube. Wegen ihrer hohen natürlichen Säure ist sie bestens für das warme Klima in Swartland geeignet. Stets wird darauf geachtet, reife Beeren mit guter Frische und einem nicht zu hohen Zucker- respektive Alkoholgehalt zu ernten.

Im Keller – Andrea Mullineux verantwortet diesen Bereich, ihr Ehemann jenen der Rebberge – arbeitet die Amerikanerin so natürlich wie möglich. Das funktioniert nur dann, wenn gesunde Trauben aus den Weingärten angeliefert werden. Mullineux, die 2016 vom US-Fachmagazin «Wine Enthusiast» als «Winzerin des Jahres» ausgezeichnet worden war, verwendet ausschließlich wilde Hefen und vergärt die Weine spontan. Irgendwelche Zusätze haben im Keller nichts zu suchen. Schwefel setzt die Winzerin sehr sparsam ein. Gärung und Reifung erfolgen konsequent in Holzfässern verschiedener Größe. Der Anteil an neuen Barriques ist gering, weil die Weine nicht nach Röstnoten, Karamell oder Schokolade riechen sollen.

Mit Südafrika hat Andrea Mullineux ihre Traum-Destination gefunden. Es gibt wenig Regeln für das Weinmachen, so dass es «einfach» ist, ein Weingut aufzubauen. Das Ehepaar hat diese Chance genutzt und es dank harter Arbeit geschafft, sich in relativ kurzer Zeit an die Spitze des Landes zu hieven. Aber auch am Kap ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Klimaerwärmung bekommt auch Südafrika zu spüren und stellt den Weinbau künftig vor neue Herausforderungen.

Zudem sei es schwierig, genügend qualifiziertes Personal zu finden, das unsere Standards erfülle, beklagt sich Mullineux. «Wir betreiben bei uns entsprechende Schulungen», ergänzt die selbstbewusste Frau, die in ihrer Freizeit gerne mit ihrer Familie unterwegs ist, kocht, im Garten arbeitet und reist.

https://mlfwines.com/mullineux/

https://www.leeucollection.com/SA/leeu-estates

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NEUES VON DEN GOLFCLUBS AN DER GARDEN ROUTE

Wusstest Du, dass eine Niederschlagsmenge von 1mm jeder Quadratmeter auf dem Golfplatz 1 Liter Regenwasser aufnimmt?

So grün wie hier das Loch 5 auf dem spektakulären Pinnacle Point Golfplatz präsentieren sich die meisten Golfplätze am schönsten südlichen Ende dieser Welt. Die ergiebigen Regenfälle im Winter und Frühling haben den Plätzen gutgetan.

PEZULA: Hier wurde das Clubhouse komplett neu eingerichtet. Eine wahre Augenweide ist es geworden.

KNYSNA: Meyer Du Toit ist aus San Lameer an seinen Heimatort zurückgekehrt und hat die Funktion des Golfdirektors übernommen. Er wird seine Erfahrungen von KwaZulu Natal natürlich gerne auch in Knysna einfliessen lassen. Wir sind gespannt.

MOSSEL BAY: Der Golfplatz, der bei allen 18 Abschlägen Sicht auf den Indischen Ozean verspricht, konnte dank Gavin Coleman, dem neuen Head-Greenkeeper, den Platz wieder auf Vordermann bringen. Es war an der Zeit.

PINNACLE POINT: Das Team rund um Head-Greenkeeper Konrad Suhr, vormals Sun City , macht eine hervorragende Arbeit. Der Platz ist einfach traumhaft.

GEORGE: Hier regiert ein wahres Frauen-Dreamteam. Alle Kaderpositionen inklusive Golfdirektor sind von Frauen besetzt.

OUBAAI: Früher ein Muss wenn man in der Umgebung von George logierte. Nicht nur das Hotel, sondern auch der Platz ist jetzt in einem nicht gerade berauschenden Zustand. Insbesondere lässt die Platzpflege zu wünschen übrig.

KINGSWOOD: Besticht jedes Jahr durch seine äusserst schnellen Greens, die einem das Spiel noch schwieriger machen.

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