Newsletter – Dezember 2019

Lieber Südafrika-Freund

Der Sommer ist hier in Südafrika angekommen. Kurz nach 5Uhr morgens geht die Sonne auf und lädt die Vögel zum Gesang und Gezwitscher ein. Tagsüber steigen die Temperaturen auf angenehme 22 bis 26 Grad. Der starke Wind der letzten Wochen hat sich gelegt. Ein wahres Prachtswetter für eine Runde Golf auf den schönsten Golfplätzen hier am anderen Ende der Welt.

Viele haben die kalte Zeit in Europa genutzt um bereits im Oktober und November zu uns zu fliegen und hier neben dem Golfsport auch die Natur, die Landschaft, die Kulinarik und die Freundlichkeit der Südafrikaner zu geniessen.

Mit Beginn der langen Sommerferien kommt das Leben in Südafrika zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar weitgehend zum Stillstand. Während die Schwarzen zumeist in ihre Heimatdörfer auf dem Land fahren, beginnt für viele Weiße der alljährliche Treck aus dem Wirtschaftsmoloch Johannesburg an die Küsten. Lange Karawanen von Geländewagen und Limousinen rollen nun die fast 1.500 Kilometer nach Durban, Kapstadt und an die Garden Route und sorgen hier für volle Straßen, Strände und natürlich für ausgebuchte Abschlagszeiten auf den Golfplätzen.

Wir empfehlen unseren Kunden jeweils diese Periode zu meiden. Es wäre schade, wenn man sich im wohlverdienten Urlaub vom alltäglichen Stress zuhause auch hier stressen lassen müsste.

Golf Buddies hat in den letzten Wochen wiederum die eine oder andere neue Unterkunfts-Adresse besucht um unseren Kunden den Aufenthalt in Südafrika so abwechslungsreich wie möglich zu machen. Derzeit sind wir in Mauritius um unter anderem zu erfahren welche Neuerungen es bei unseren Partnerhotels auf der Insel gibt.

Wir hoffen, dass der heutige Newsletter wiederum einige interessante Informationen beinhaltet. Überlege Dir ob Du dem grauen und nasskalten Wetter zuhause kurzfristig entfliehen möchtest. Dann ist eine Reise nach Südafrika sicherlich ideal, kannst Du doch abends in den Flieger sitzen und morgens mit einer Zeitverschiebung von 60 Minuten hier ankommen und den Sommer geniessen.

Deine Golf Buddies

Ruth & Walter

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Südafrika bejubelt seinen Weltmeistertitel. Einfach nur grossartig

Rugby ist in Südafrika mehr als ein Sport. Rugby vereint das Land – und so feiert eine ganze Nation den WM-Titel. Südafrika ist im Rugby-Rausch.

Südafrika steht Kopf. Es gab den ein oder anderen Autokorso, das Lachen weicht nicht von den Gesichtern. Beim Public Viewing in Johannesburg war kein Halten mehr, als das Spiel zu Ende ging. Und in einem Einkaufszentrum bei Kapstadt, wo diejenigen zusammen geschaut hatten, die zu Hause keinen Fernseher haben, kochte der Stolz auf typisch südafrikanische Weise über. Die Südafrikaner, völlig egal in welcher Stadt sie leben, sind aus dem Häuschen.

“Das ist toll, einfach nur großartig”, jubelt ein Zuschauer. “Wir dachten, sie packen es nicht. Haben sie aber und jetzt sind wir stolz auf sie”, freut sich ein anderer. Sie loben die Disziplin, die Nation habe das gebraucht. “Gut gemacht, Siya und die Jungs”, feiert eine Frau die Mannschaft.

Siya Kolisi ist der Kapitän der Springboks, wie die Nationalmannschaft genannt wird. “Wir hätten doch nie gedacht, dass ein schwarzer Kapitän vor den Augen der Welt den Pokal in die Höhe heben würde”, sagt er. Er bedankte sich nach dem Titelgewinn aus der Kabine heraus bei den Südafrikanern: “Das können wir schaffen, wenn wir ein Team sind, wenn wir ein Ziel und einen Traum haben und dafür kämpfen. Wir danken euch für jede Nachricht. Danke!”

Die Realität ist: Die Wirtschaft in Südafrika ist ziemlich wackelig. Von der Rating-Agentur Moody’s hat das Land gerade ein klares Warnsignal bekommen: Der Ausblick sei negativ. Und nun ist eingetreten, was zu Beginn der Rugby – WM vor sechs Wochen niemand geglaubt hatte. Moody’s habe ihnen gerade schlechte Neuigkeiten überbracht, betont ein Südafrikaner. “Aber heute lachen wir. So leben wir hier in Südafrika, es wird nie langweilig. Heute feiern wir, das ist ein Meilenstein.”

Der historische WM-Titel 1995, der Sieg im Finale 2007 und jetzt der dritte Titel für die Springboks: Auch er ist für ein Land mit vielen Problemen eine richtige Wohltat und Motivation.

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Finanzspritze für South African Airways , SA Express und das SA Postamt

Das Nationale Finanzministerium hat angekündigt, dass South African Airways, SA Express und das SA-Postamt weitere Mittel erhalten werden. In seiner mittelfristigen haushaltspolitischen Erklärung wird die SAA bis März 2020 R5 Mrd. über ein spezielles Gesetz erhalten, um ihre Schulden zu begleichen. Das umkämpfte Flugzeugunternehmen hat ausstehende Schulden in Höhe von fast R17 Mrd. Insgesamt wurden R2 Milliarden für South African Express bereitgestellt, das Schwierigkeiten hatte, seine Flotte in der Luft zu halten, und im letzten Monat einige seiner Strecken kürzen musste. Das Finanzministerium beschloss, Ängste und Bedenken hinsichtlich der Finanzlage der nationalen Fluggesellschaften auszuräumen, indem es ihre Pläne für SAA und SA Express, die beide große Liquiditätsprobleme hatten, früher bekannt gab.

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Naspers: Europas teuerste Internetfirma

An der Börse von Amsterdam wurde Mitte Oktober ein Konzern gelistet, den in Europa kaum einer kennt, der aber wohl am Abend einer der wertvollsten Konzerne des Kontinents sein wird, mit einem Aktienwert von mehr als 100 Milliarden Euro. Wobei man sich darüber streiten kann, ob der Naspers-Ableger Prosus mit Sitz in den Niederlanden ein europäischer Konzern ist oder eine Beteiligungsplattform, die in 130 Ländern aktiv ist, von Südafrika aus geleitet wird – und aufgrund ihres Erfolges zu groß geworden ist für die Börse in Johannesburg. Dort waren die internationalen Beteiligungen des südafrikanischen Naspers-Konzerns bisher gelistet. Naspers, das klingt irgendwie auch nach Internet, letztlich ist die Firma aber bereits 104 Jahre alt und wurde gegründet, um Hass und das Konzept der Rassentrennung auf Papier zu verkaufen. Naspers ist die Abkürzung für Nationale Pers, das Afrikaans-Wort für Nationale Presse – die in den folgenden acht Jahrzehnten eine enge Symbiose einging mit der National Party und ihrer Ideologie der Apartheid: Leitende Redakteure wechselten in die Regierung und umgekehrt. Naspers spendete großzügig, die National Party besaß umgekehrt mehrere Tausend Aktien.

Als sich Mitte der Achtzigerjahre abzeichnete, dass sich mit dem Hass und der Apartheid nicht mehr auf ewig Geld verdienen ließ, kam ein Fax aus New York, in dem ein junger Südafrikaner, der gerade seinen Wirtschaftsabschluss gemacht hatte, vorschlug, einen Pay-TV-Sender zu gründen, einen der ersten außerhalb der USA. Koos Bekker bekam die Genehmigung der Regierung und wurde in den nächsten Jahrzehnten die prägende Figur von Naspers: die Pay-TV-Sparte Multichoice expandierte in 49 afrikanische Länder, mit den Gewinnen begann er, in aufstrebende Internet-Unternehmen zu investieren. Vieles ging schief, aber im Jahr 2001 machte Bekker wohl eine der lukrativsten Investitionen der Wirtschaftsgeschichte, er investierte 30 Millionen Euro in den chinesischen Internet-Konzern Tencent, der Anteil ist heute etwa 130 Milliarden Euro wert.

Früher wurden an der Börse von Johannesburg die Aktien der großen Goldkonzerne gehandelt, nun war Naspers mit seinem 33 Prozent Anteil an Tencent die neue Goldmine, der die ganze Börse dominierte und mit nach oben zog. Der Erfolg schaffte aber auch Probleme: Nimmt man den Börsenwert der Tencent-Aktien in Hong-Kong, dann ist alleine die Beteiligung mit 130 Milliarden Euro mehr wert als die derzeitige gesamte Marktkapitalisierung von Naspers in Johannesburg, die nur auf 100 Milliarden Euro kommt – obwohl der Konzern auch noch andere wertvolle Internetdienste umfasst und auch die Zeitungen. Anleger drängen daher schon länger auf eine Abspaltung des Tencent-Anteils, der nun zusammen mit Dutzenden anderen Beteiligungen wie am russischen Internetriesen und dem deutschen Zustelldienst Delivery Hero unter dem Namen Prosus in Amsterdam gelistet wird – etwas mehr als zwei Drittel der Anteile will Naspers aber selbst behalten. Was auch der chinesischen Regierung ganz recht ist, die einen ihrer sensibelsten Konzerne gerne in zuverlässigen Händen sieht.

Der 66-jährige Koos Bekker hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, als Vorstandschef hatte er sich lange kein Gehalt zahlen lassen, sondern Aktienoptionen, die ihn zum mehrfachen Milliardär machten. Mit seiner Frau hat er in der Nähe von Kapstadt eine alte Farm zu einer edlen Touristenattraktion gemacht, mit Weingut und einem riesigen botanischen Garten, dessen Beschilderungen auch auf Chinesisch zu lesen sind. Ein Gruß an das Land, das ihm so großen Erfolg bescherte. Übrigens, es handelt sich um Babylonstoren.

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Kirstenbosch Summer Concerts are back

Die Sommerkonzerte zum Sonnenuntergang sind zurück! Und wie immer bilden die herrlichen Gärten von Kirstenbosch die Kulisse für diese Open-Air-Gigs – der perfekte Ort, um einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Es ist auch ein fantastischer Picknickplatz, also nimm eine Decke und einen Picknickkorb mit.

Traditionell besteht das Line-Up aus einer Mischung aus internationalen Stars und lokalen Favoriten. Unter denjenigen, die in diesem Jahr die Bühne schmücken, sind Freshlyground, die am Silvesterabend spielen sollen. Es ist ein ganz besonderes Konzert, denn es ist das letzte Mal, dass die Band – in ihrer jetzigen Form – zusammenspielt.

Unter https://www.webtickets.co.za/v2/event.aspx?itemid=1495210674 findest Du das Programm wie auch die Möglichkeit Tickets zu erwerben.

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Die 3 Schwerpunkte für die entschädigungslose Landenteignung in Südafrika

„Wir möchten diesem Haus versichern, dass die Änderung der Verfassung der Republik Südafrika 1996, um die entschädigungslose Enteignung von Land zu ermöglichen, eine Verpflichtung und Priorität dieser Regierung bleibt. Die Regierung wird nicht von dieser Politik abweichen”, sagte der stellvertretende Präsident Ende Oktober bei der Beantwortung von Fragen in der Nationalversammlung in Kapstadt.

 Der Vizepräsident sagte, die Freiheitscharta lege die Grundprinzipien fest, die unter anderem Gleichberechtigung, gemeinsame Chancen sowie das Streben nach Wiedergutmachung, Umverteilung, sozialer, wirtschaftlicher und räumlicher Gerechtigkeit betonen.

Mabuza bekräftigte, dass der Landreformprozess auf verantwortungsbewusste Weise fortgesetzt werden wird, um Folgendes zu erreichen:

  • Nachhaltiges integratives Wirtschaftswachstum;
  • Die verschobene Konzentration des Eigentums großer Unternehmen und Monopole;
  • Diversifizierung der Wirtschaft durch Reindustrialisierung, Herstellung und Aufwertung.

“Mit anderen Worten, wir verfolgen ein Landreformprogramm zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, für integrierte menschliche Siedlungen, um die Raumplanung der Apartheid anzugehen und um die Produktion und andere Produktionsmittel zu unterstützen”, sagte Mabuza.

Das interministerielle Komitee für Landreform und Landwirtschaft, das die Aufgabe hat, die beschleunigte Landreform zu koordinieren und politisch zu leiten, schließt derzeit die umfassende Reaktion der Regierung auf die Empfehlungen ab, die an die Expertengruppe für Landreform gerichtet wurden. Es sei darauf hingewiesen, dass die Expertengruppe für Landreform die Änderung der Verfassung unterstützt hat, um eine eindeutige Bestimmung für die entschädigungslose Enteignung von Land aufzustellen. Der Ausschuss wird seine Arbeit bis zum Stichtag März 2020 abgeschlossen haben und wird es dann dem Parlament unterbreitet.

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Wie viel Südafrikaner tatsächlich an Steuern zahlen

Finanzminister Tito Mboweni hat Ende Oktober die mittelfristige Erklärung zur Haushaltspolitik (MTBPS) vorgelegt. Der Einnahmeausfall beträgt zwischen 50 und 90 Mrd. Rand. Hauptverursacher ist, wie in den Vorjahren, erneut eine langsam wachsende Volkswirtschaft. Das bedeutet:

  • Weniger Lohnerhöhung und damit weniger persönliche Einkommenssteuern (PIT);
  • Weniger Umsatz und damit weniger Mehrwertsteuer;
  • Weniger Gewinne und damit weniger Unternehmenssteuern;
  • Weniger Importe und damit weniger Importsteuern.

Laut Experten tragen auch die zu hohen Steuern in Südafrika zu diesem Defizit bei. Ein allgemein anerkannter Grundsatz ist, dass die Leute aufhören zu zahlen, wenn die Steuern zu hoch sind. Der Anreiz, legale Wege zur Vermeidung von Steuern zu finden, wird zu groß.

Ein fleissiger Südafrikaner, der 38% Einkommensteuer, dann weitere 15% Mehrwertsteuer für alle Einkäufe, eine andere Form der Dividenden- und Kapitalertragssteuer auf Ersparnisse, Einfuhrsteuern und Treibstoffabgaben – um nur einige zu nennen – zahlt, erreicht schnell die 50% -Marke. Die Südafrikaner schließen dann Freundschaften mit Steuerspezialisten und strukturieren ihr Einkommen neu, um weniger Steuern zu zahlen.

 Zusätzlich zu dem Defizit führten die Ineffizienzen bei der Erfassung bei SARS (South African Revenue Service) dazu, dass die Erfassungen seit Jahresbeginn 3% hinter dem Ziel liegen. Es hört sich vielleicht nicht viel an, aber 3% auf rund 1,8 Billionen Rand sind 54 Milliarden Rand.

 Wenn das Defizit anhält, wird es schwerwiegende Auswirkungen auf das Haushaltsdefizit und die Verschuldung haben. Dies wird sich definitiv auf Moody’s auswirken, die einzige Kreditagentur, die Südafrika immer noch als Investment-Grade-Rating für auf Landes- und Fremdwährung lautende Schuldtitel bewertet. Während dies eine schlechte Nachricht für die Wirtschaft ist, haben die Märkte die bereits möglichen schlechten Nachrichten eingepreist.

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Die Gewinner der Eat Out Mercedes-Benz Restaurant Awards 2019

Die herausragenden kulinarischen Talente des Landes wurden am Sonntag, den 17. November 2019, bei den Eat Out Mercedes-Benz Restaurant Awards im GrandWest in Kapstadt geehrt. Treffen Sie unten die beeindruckenden Gewinner.

Die Top 10 Restaurants:

  1. La Colombe (Constantia, Kapstadt)
  2. Die Testküche (Woodstock, Kapstadt)
  3. Waterkloof (Somerset West)
  4. Wolfgat (Paternoster)
  5. FYN Restaurant (City Bowl, Kapstadt)
  6. La Petite Colombe (Franschhoek)
  7. Eike (Stellenbosch)
  8. Salsify (Camps Bay, Kapstadt)
  9. Mosaik at the Orient (Elandsfontein, Pretoria)

Geehrt wurden auch die Plätze 11 bis 20, die sind:

  1. Camphors at Vergelegen (Somerset West)
  2. Overture (Stellenbosch)
  3. LivingRoom at Summerhill Estate (Cowies Hill, Durban)
  4. Chefs Warehouse at Maison (Franschhoek)
  5. Greenhouse at The Cellars-Hohenort (Constantia, Cape Town)
  6. Le Coin Français (Franschhoek)
  7. La Tête (City Bowl, Cape Town)
  8. The Shortmarket Club (City Bowl, Cape Town)
  9. Tjing Tjing Momiji (City Bowl, Cape Town)
  10. Rust en Vrede (Stellenbosch)

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Unser Sport-Ferrnseh-Tip der Woche

Vom 5. bis 8. Dezember findet im Heritage GC, Bel Ombre das Afrasia Mauritius Open 2019 statt. Sky berichtet live an allen 4 Spieltagen (Donnerstag und Freitag ab 11h25, Samstag und Sonntag ab 10h25). Schaltet am Wochenende jeweils  um 10h25 Euren Fernseher ein. Lasst Euch von den grünen Fairways, dem sonnigen Wetter in tropischer Umgebung für einen kommenden Ferienaufenthalt auf Mauritius inspirieren. Golf Buddies ist direkt vor Ort.