Newsletter – August 2020

Liebe Südafrika-Freunde

Während der Sommer in Europa langsam dem Ende zugeht, steht in Südafrika bald der Frühling vor der Tür. Die Natur spriesst, die Temperaturen steigen und die Tage werde länger. Eigentlich alles gute Aussichten um bald wieder Ferien in Südafrika zu verbringen.

Die Zahl der infizierten Personen ist in den letzten Tagen von rund 10’000 auf rund 3’000 gesunken. Insgesamt sind 596’060 Personen infiziert worden, 12’423 Menschen verloren ihr Leben und 491’441 Personen, das sind mehr als 82%, sind bereits wieder genesen. Konkret gibt es noch 92’196 aktive Fälle. Alles gute Vorzeichen um Lockerungen einzuführen. Am vergangenen Samstag hat Präsident Cyril Ramaphosa an seiner Ansprache zum Volk mitgeteilt, dass das Land ab dem 18. August auf Level 2 gesetzt wird. Was heisst das konkret:

Das Alkohol- und Zigarettenverbot wird aufgehoben. Die gesamte Wirtschaft darf wieder arbeitstätig sein. Restaurants, Bars und Fitness-Center dürfen öffnen, auch sind Parks und Naturreservate wieder zugänglich, wie auch das Baden an den öffentlichen Stränden ist wieder erlaubt, Sportveranstaltungen sind gestattet, jedoch ohne Zuschauer. Der lokale Tourismus ist gestattet, das heisst, der Südafrikaner darf wieder frei in seinem Land reisen. Die Maskenpflicht bleibt weiterhin bestehen, die Ausgangsperre gilt ab 22Uhr bis 4Uhr morgens. Die Grenzen Südafrikas hingegen bleiben weiterhin geschlossen.

Auch wenn wir gegen uns reden, begrüssen wir die Tatsache, dass die Grenzen noch nicht geöffnet werden. Die Rahmenbedingungen für einen entspannten Golfurlaub in Südafrika sind derzeit nicht gegeben. Sollten die Fallzahlen sowie die Anzahl der genesenen Personen weiterhin drastisch nach unten gehen, sind wir positiv gestimmt, dass im November, spätestens im Dezember, der internationale Tourismus wiederum von den Schönheiten Südafrikas profitieren kann.

Nachdem unser Geschäft komplett zum Erliegen kam, geniessen wir die Zeit um die kleine Schweiz mit seinen mannigfaltigen Schönheiten wieder näher kennen zu lernen. Ausserdem haben wir einen Abstecher nach Schweden gemacht. Dort spürt man von Coronakrise praktisch gar nichts, ausser dass das Social Distancing überall strikt angewendet wird. Das liberale Schweden mit seinem Alleingang der Durchseuchung strahlt vor Gastfreundschaft und insbesondere von der Freundlichkeit seiner Bürger. Geplant – bereits vor einem Jahr gebucht – sind auch noch Golftrips nach Zypern und Marokko. Hier werden wir aber die Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit sowie die entsprechenden Einreisebestimmungen abwarten müssen, um zu entscheiden ob wir reisen wollen oder können.

In unserem heutigen Newsletter haben wir Dir wiederum einige interessante Informationen zu Südafrika und Mauritius zusammengetragen.

Wir freuen uns, wenn wir Euch bald mitteilen können, dass das Reisen nach Südafrika und Mauritius wieder gestattet ist.

Macht’s gut und bleibt gesund

 

Ruth & Walter

Eure Golf Buddies

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DER «ECHTE» WERT DES RAND IM MOMENT LAUT BIG MAC INDEX

Der Big Mac Index ist eine von The Economist ins Leben gerufene Initiative, mit der gemessen werden soll, ob die Preise von Währungen auf dem „richtigen“ Niveau liegen. Es basiert auf der Theorie der Kaufkraftparität (KKP) – der Vorstellung, dass sich die Wechselkurse auf lange Sicht in Richtung des Wechselkurses bewegen sollten, der die Preise eines identischen Warenkorbs von Waren und Dienstleistungen ausgleichen würde (in diesem Fall a Big Mac Burger) in zwei beliebigen Ländern.

Der Big Mac wird zum Vergleich ausgewählt, da das beliebte Fast-Food-Menü weltweit erhältlich ist und die Preise relativ konstant bleiben. Es ist jedoch keineswegs eine exakte Wissenschaft. Laut The Economist war „Burgernomics“ nie als genaues Maß für die Währungsfehlausrichtung gedacht, sondern lediglich als Instrument, um die Wechselkurstheorie besser verdaulich zu machen. Der Index ist jedoch zu einem globalen Standard geworden, der in mehreren Wirtschaftslehrbüchern enthalten ist und gleichzeitig Gegenstand von mindestens 20 akademischen Studien ist, so die Gruppe.

Der “echte” Wert des Rand im Juli 2020

Der Big Mac Index misst den realen Wert von Währungen mit zwei Methoden – einer direkten Messung des PPP anhand von Rohpreisen und einem angepassten Index, der lokale BIP-Daten berücksichtigt. Unter Verwendung der Rohdaten kostet ein Big Mac in Südafrika 31,00 R und in den USA 5,71 USD. Der implizite Wechselkurs beträgt R5,43 zum Dollar. Die Differenz zwischen diesem und dem tatsächlichen Wechselkurs – 16,67 R zum Dollar – deutet darauf hin, dass der südafrikanische Rand um 67,4% unterbewertet ist. Dies ist die am meisten unterbewertete Währung, gemessen am Index im Juli.

Das ganze Bild

Der Rohindex erzählt jedoch nicht die ganze Geschichte der Währungsbewertung. Da viele argumentieren, dass aufgrund von PPP die Kosten für die Herstellung eines Big Mac in ärmeren Ländern günstiger sind als in reicheren, berücksichtigt The Economist einen weiteren wichtigen Indikator – das Pro-Kopf-BIP -, um eine genauere Schlussfolgerung zu ziehen. In diesem bereinigten Index bleibt die südafrikanische Währung immer noch stark unterbewertet, jedoch weniger als bei den direkten Umrechnungsdaten, die als dritthäufigste unterbewertet und nicht als am meisten unterbewertet eingestuft werden. In PPP-Begriffen kostet ein Big Mac in Südafrika 67% weniger (1,86 USD) als in den USA (5,71 USD) zu Marktwechselkursen. Aufgrund der Unterschiede im BIP pro Person sollte ein Big Mac 44% weniger kosten (3,19 USD). Dies deutet darauf hin, dass der Rand um 41,3% unterbewertet ist und bei 9,32 R zum Dollar liegen sollte.

Mit dieser Kennzahl ist der Hongkong-Dollar im Vergleich zum Dollar die am meisten unterbewertete Währung der Welt (47,7% unterbewertet), gefolgt von Russland (43,6% unterbewertet). Thailand hat mit + 26,7% die am meisten überbewertete Währung.

Eine Währung gilt als unterbewertet, wenn ihr Wert in Devisen geringer ist, als sie aufgrund der wirtschaftlichen Bedingungen „sollte“. Der Währungswert wird jedoch nicht objektiv bestimmt und kann aufgrund mangelnder Nachfrage unterbewertet sein, selbst wenn die Wirtschaft eines Landes stark ist. Andere Faktoren, wie die Risikobereitschaft der Anleger, werden ebenfalls berücksichtigt, da wir als eine Vielzahl von Bedingungen (sowohl lokal als auch global) die Stabilität eines Marktes beeinflussen.

Im Falle Südafrikas befindet sich die lokale Wirtschaft in einer Rezession, während viele politische und politische Probleme sie zu einem weniger wünschenswerten Ziel für ausländische Investitionen machen.

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WARUM KAPSTADT DIE «MOTHERCITY» GENANNT WIRD

Kapstadt hat mehrere liebevolle Spitznamen, einige stammen aus dem 19. Jahrhundert, als es nichts weiter als eine Station der Gewürzroute war. Haben Sie sich jemals gefragt, warum wir es die Mutterstadt nennen?

Dies ist ein liebevoller Begriff, der sowohl von Einheimischen als auch von internationalen Besuchern verwendet wird, um das Gefühl zu beschreiben, wie sie sich in unserer Stadt fühlen. Unsere Forschung hat uns zu einigen interessanten Schlussfolgerungen geführt. 

Hier einige Erklärungen:

Die erste Stadt von SA

Kapstadt ist die ursprünglichste Stadt Südafrikas und wurde 1652 als Service Station für Schiffe nach Osten (die Gewürzroute) gegründet. Die Stadt wird oft als Mutter Südafrikas bezeichnet, weil sie die Zivilisation hervorgebracht hat.

Griechisch sprechen

Eine in den 1930er Jahren tätige Zeitung in Kapstadt behauptete, dies sei die einzige Stadt in Südafrika, die behaupten könne, eine Metropole zu sein. Die Öffentlichkeit nahm diese Beschreibung begeistert an. Das Wort “Metropole” leitet sich vom griechischen Wort “Metros” ab, was “Mutter” bedeutet. Das griechische Wort “polis” bedeutet auch Stadt und die Kombination schuf den Begriff Mutterstadt.

Es dauert 9 Monate, um etwas zu tun

Eine andere Erklärung ist, dass die Dinge in der Stadt neun Monate dauern. Kapstadt ist bekannt für seine entspannte Arbeitsmoral.

Jou ma se…

Wenn Sie gehört haben, wie ein Capetonianer wütend wurde, werden Sie es ein bisschen besser verstehen. Viele denken, es liegt am lokalen Dialekt, der den Begriff „Jou ma…“ sehr liberal verwendet.

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KAPSTADT – DER BRUNNEN IN DER ADDERLEY STREET FUNKTIONIERT WIEDER

Der berühmte Brunnen in der Adderley Street in Kapstadt wurde nach seiner kürzlichen Renovierung wiedereröffnet. Der Brunnen wurde vor drei Jahren während der Dürre abgeschaltet, um Wasser zu sparen. Er verfiel später und wurde zerstört, als die Wasserstrahler gestohlen wurden.

Vor kurzem hat der Bürgermeister von Kapstadt, Dan Plato, die Wiedereröffnung des Brunnens verkündet. Dieser Brunnen sollte allen als Erinnerung dienen und zeigen, was wir erreichen können, wenn wir in Schwierigkeiten sind.“

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DOPPELTER NACKENSCHLAG FÜR MAURITIUS

Als ob die Probleme mit dem Coronavirus nicht genug wären, kämpft die Trauminsel im Indischen Ozean aktuell mit der schlimmsten Umweltkatastrophe seiner Geschichte. Wie geht es weiter für das Land?

Afrikas Tourismus ächzt unter den Corona-bedingten Buchungsrückgängen. Zur Erinnerung: Im letzten Jahr generierte das Tourismusgeschäft in Afrika laut Bloomberg-Zahlen rund 169 Milliarden US-Dollar Umsatz, dieses Jahr wird es nur ein Bruchteil davon sein. Besonders schlimm sind die Auswirkungen für Länder, deren Volkswirtschaft stark auf Tourismus baut – das ist etwa bei den Trauminseln im Indischen Ozean der Fall: Der Tourismus steuert rund 40 Prozent zum BIP der Seychellen bei, bei Mauritius sind es immer noch gut 20 Prozent. In Prozent der Exportleistung der jeweiligen Länder gerechnet, liegt der Anteil des Tourismus bei beiden genannten Ländern bei rund 30-40 Prozent.

Ganz besonders schlimm ist die Situation in Mauritius. Im letzten Jahr besuchten rund 1,4 Millionen ausländische Touristen die Insel, welche in etwa gleich gross ist wie der Kanton Zürich (und lediglich 1,3 Millionen Einwohner hat). Der Corona-bedingt verhängte Lockdown im Frühjahr brachte die Nachfrage zum Erliegen. Von April bis Juni kamen gerade mal 39 Touristen auf die Insel – im Vorjahr waren es in denselben Monaten noch rund 298’000 Touristen gewesen.

Und jetzt noch das: Am 25. Juli lief der japanische Tanker MV Wakashio an der Pointe d’Esny, im Südosten der Insel unweit des internationalen Flughafens, auf Grund. Seitdem haben sich Tausende Liter Rohöl in die Gewässer vor Mauritius entladen, rund 12 Kilometer Küste nahe Mahébourg sind betroffen, der Ölteppich hatte am 11. August eine Fläche von rund 27 Quadratkilometern. Bis jetzt hat das Schiff aber erst etwa die Hälfte seiner Ölladung verloren bzw. diese konnte abgepumpt werden.

Zahlreiche Einheimische haben solidarisch geholfen, um die Ausbreitung des Ölteppichs einzudämmen. Der nahe gelegene Familien-Strand von Blue Bay, die Naturschutzgebiete Ile aux Aigrettes und Blue Bay, die Ile aux Deux Cocos und grosse Teile der Bucht von Grand-Port wurden getroffen. Für Hotels wie das Preskil Island Resort wird die generelle Lage damit noch schwieriger. Wobei es nun schon fast wieder ein Glück ist, dass kaum Touristen im verschmutzten Gebiet sind. Es bleibt zu hoffen, dass Mauritius vor einer noch grösseren Katastrophe verschont bleibt – und dass Touristen bald wieder einreisen dürfen.

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BEWEGUNG «MOVE ONE MILLION: FRIEDLICHER PROTEST FÜR 5. SEPTEMBER GEPLANT

Die Gruppe “Move ONE Million” wurde kürzlich auf Facebook gegründet, um Einheimische zu ermutigen, sich gegen das “korrupte System” Südafrikas auszusprechen.

Eine Bewegung unter der Führung desselben Mannes, der die südafrikanische Gruppe #ImStaying gegründet hat, Jarette Petzer, ruft die Einheimischen überall dazu auf, sich an einem friedlichen Protest im September dieses Jahres zu beteiligen.

 «Jetzt wird es an der Zeit, dass wir uns aus allen Teilen der Welt zusammenschließen und Solidarität gegen ein verbogenes und korruptes System zeigen, das sich nicht länger mit der Zukunft unseres Volkes und den zukünftigen Führern, die folgen werden, durchsetzen darf. Uns bleiben jetzt nur noch zwei Optionen – entweder wir laufen und kauern oder wir setzen uns gemeinsam als Söhne und Töchter Südafrikas zur Wehr”, heißt es in der Facebook-Gruppe.

Ähnlich wie die #ImStaying-Bewegung ermutigt die Gruppe dazu, sich über alle Religionen, Geschlechter und Rassen hinweg zu vereinen, um sich gegen ein gemeinsames Übel zu erheben.

“Entweder stehen wir vereint als eine Einheit zusammen, oder wir fallen gespalten als Individuen. Die Zeit, auf dem Zaun zu sitzen, ist vorbei. Unser Land braucht uns, und nur das Volk kann uns befreien! Unser Ziel ist es, EINE MILLION Menschen dazu zu bringen, im ganzen Land und im Ausland friedlich zu protestieren. Um unsere Stärke zu zeigen, brauchen wir unsere Stimme nicht zu erheben. Allein die schiere Zahl zielgerichteter Demonstranten wird ein Zeichen setzen, das die Welt nicht ignorieren kann”, heißt es auf der Facebook-Seite.

Seit dem Start der Gruppe wurde eine Veranstaltung ins Leben gerufen, um weitere Orientierungshilfen für den Protest zu geben.

Die Veranstaltung bietet Links zu Telegrammgruppen, um Südafrikaner, die sich in verschiedenen Gebieten aufhalten, miteinander zu verbinden. Diejenigen, die daran interessiert sind, sich an dem Protest in ihrem jeweiligen Gebiet zu beteiligen, können einfach die App herunterladen und der Gruppe für ihr Gebiet beitreten, um weitere Informationen zu erhalten.

Der friedliche Protest ist für den 5. September um 10.30 Uhr geplant.

Mehr unter https://www.facebook.com/MoveOneMillion/

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DAS WESTERN CAPE DRÄNGT AUF EINEN NEUSTART IM OKTOBER

Das Westkap wird 16,2 Milliarden R16,2 (789 Millionen Euro) verlieren, wenn der interkontinentale Flugverkehr nicht bis Ende Oktober wieder aufgenommen wird, so Cape Town Air Access (CTAA).

Die Agentur zur Förderung des Flugzugangs in der Provinz hält es für unerlässlich, dass der internationale Flugverkehr rechtzeitig vor der lukrativen Sommersaison und dem Beginn des Winterflugplans von der IATA wieder aufgenommen wird.

Die CTAA hat ihren Plan zur Wiederbelebung des Luftverkehrs für das Westkap angepasst und drängt nun auf die Wiederaufnahme des interkontinentalen Flugverkehrs bis zum 25. Oktober statt wie früher geplant bis zum 1. September.

Dies würde die geschätzten Verluste der Provinz aufgrund von COVID-19 zwischen Oktober 2020 und März 2021 um 31% auf 11,2 Milliarden R11,2 (545 Millionen Euro) im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019 reduzieren, so Projektmanager David King.  Die Provinz hat bereits 12,7 Milliarden Rand (618 Millionen Euro) verloren, weil zwischen April und September keine internationalen kommerziellen Flüge stattfanden.

Eine weitere Verspätung bis Januar/Februar würde den Verlust eines neuen saisonalen Flugdienstes von TAP Air Portugal nach Lissabon bedeuten, der am 11. November beginnen soll, sowie die zweite saisonale Rückkehr von United Airlines nach New York und die planmäßige Rückkehr von Virgin Atlantic (London), Condor (Frankfurt), Edelweiss (Zürich), Lufthansa (München) und Austrian Airlines (Wien).

Darüber hinaus würde es die Rückkehr aller anderen internationalen Fluggesellschaften, die Kapstadt bedienen und die, wie die CTAA sagt, alle zurückkehren wollen, wenn auch mit nachfrageangepassten reduzierten Kapazitäten, verzögern.

Frühere Anrufe zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs bleiben ungehört

Dies ist darauf zurückzuführen, dass die kombinierten Lobbying-Bemühungen der Industrie für einen früheren internationalen Neustart an einer Regierung, die sich auf die Eindämmung der COVID-19-Krise im Land konzentriert, auf Kosten zügelloser Arbeitsplatzverluste abprallen zu lassen scheinen.

Ein frustrierter CEO des Tourism Business Council of SA, Tshifhiwa Tshivhengwa, sagt, dass die Tourismusindustrie als Ganzes immer noch möchte, dass alle internationalen Grenzen bis zum 1. September geöffnet werden, aber die Regierung hat ihre Position nicht dargelegt.

“Wenn die Regierung eine Alternative hat, muss sie uns einen Zeitplan vorlegen. Wir können nicht in der Schwebe bleiben. Die Chancen stehen gut, dass wir auf absehbare Zeit mit COVID-19 leben werden. Die Grenzen können nicht für immer geschlossen bleiben. Wir müssen uns jetzt anpassen, damit wir noch eine Industrie übrighaben. Die Regierung muss einschreiten. Sie sind die Einzigen, die die Grenzen öffnen können. Lassen Sie uns eine Diskussion führen, sonst muss die Regierung ein Hilfspaket zur Rettung dieser Industrie vorschlagen”. Er betont, dass die Regierung sich auch für die Möglichkeit einsetzen muss, internationale Reisen in Länder mit geringem Risiko selektiv wieder zu öffnen. “Wenn die Regierung irgendwelche Vorbehalte hat, müssen wir darüber reden. Wir können nicht um Fragen herumreden”, sagt er.

Die CTAA stimmt zu, dass die Branche mindestens einen Monat im Voraus einen festen Termin braucht, ohne den sie sich nicht angemessen auf die Wiedereröffnung vorbereiten kann.

Engagement der Industrie

Paul van den Brink, Senior Project Manager der CTAA, sagt, es sei schwierig zu sagen, was passieren wird. “Wir sehen Positives daran, dass innerprovinzielle Reisen und Inlandsflüge (für bestimmte Zwecke) jetzt erlaubt sind, wobei Airlink immer mehr Ziele eröffnet. Hoffentlich wird dies die Regierung davon überzeugen, dass wir sicher öffnen können”. Er fügt hinzu: “Wir arbeiten mit dem Board of Airline Representatives of South Africa und der Airlines Association of Southern Africa zusammen, um Lobbyarbeit bei den Entscheidungsträgern zu betreiben und Daten über die verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft zu liefern, wenn der internationale Reiseverkehr nicht bald wieder geöffnet wird. “Wir hoffen, dass die Regierung den Regionalflugverkehr bald öffnet, aber wir glauben nicht, dass dies für Interkontinentalflüge bis zum 1. September geschehen wird. Wir hoffen immer noch auf Ende Oktober, was für die Rettung der Saison und für die Wirtschaft insgesamt von wesentlicher Bedeutung ist”, sagte der Internationale Flughafen Kapstadt.

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ERNIE ELS WINERY ÖFFNET WIEDER

Wie vor 2 Jahren informiert, wurde das Weingut geschlossen, damit umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden können. Unter Beibehaltung des natürlichen Charmes, wurde der Veranstaltungsort modernisiert und verfügt nun über einen modernen Verkostungsraum, ein Restaurant im Farmhouse-Stil, einen hochmoderne Weinkeller, eine Vinothek, einen Merchandise Shop und den geliebten Trophäenraum, in dem viele der Auszeichnungen untergebracht sind, die die südafrikanische Golflegende Ernie Els selbst gewonnen hat.

Wir freuen uns, Dir mitteilen zu können, dass die Wiedereröffnung in den kommenden Wochen ansteht. Geniesse bei Deinem nächsten Besuch in Stellenbosch auf der neuen Terrasse mit Blick auf die wunderschöne Winelands-Region bei einem Glas aus dem Sortiment der Ernie Els Winery, sei dies ein Weiss- oder Rotwein oder gar ein erfrischender Rosé.